Beeren-Mascarpone-Torte im Glas

Das ist eigentlich ein Rezept für eine richtige Torte, welche unglaublich toll in der Lecker Bakery (1/2013) auf dem Cover aussah, aber leider in der Realität absolut nichts geworden ist – also der Boden – lecker war sie schon. Woran es genau lag, kann ich leider nicht sagen, sondern nur vermuten. Ich glaube, dass meine Kuchenform zu groß war und der Boden deswegen nichts geworden ist. Aber so richtig wissen tue ich es nicht.

Leider schaffe ich es noch nicht wirklich gut, Gläser zu fotografieren, daher verzeiht mir bitte diese nicht ganz so glücklichen Bilder 😉

Brownie-Torte im Glas
Für 8 Gläser braucht ihr:

Für den Teig:

  • 125 g Butter + etwas Butter für die Form
  • 150 g Zartbitterschokolade
  • 3 Eier (Gr. M)
  • Salz
  • 125 g Zucker
  • 50 g Mehl
  • Für die Beerencoulis:

  • 250 g TK-Beeren (oder in der Beerensaison frische, wir haben uns für eine Beerenmischung entschieden)
  • 2 EL Orangensaft
  • 125 g Gelierzucker (1:1)
  •  

    Mascarpone-Creme:

  • 150 g Schlagsahne
  • 25 g Zucker
  • 2 EL Orangensaft
  • 150 g Schlagsahne
  • 250 g Mascarpone
  • Vanille
  • Für die Sauce:

  • 50 g Zartbitterschokolade
  • 15 g Kokosfett (Palmin)
  • 50 g Schlagsahne
  •  
    Brownie-Torte im Glas II

    Und so wird´s gemacht:

    Wenn ihr TK-Obst habt, holt es frühzeitig aus dem Eisschrank und lasst es in einer Schale auftauen; zudem könnt ihr den Ofen auf 175°C vorheizen. Im Rezept war eine 18 cm Springform angegeben und ich würde euch diese ebenfalls empfehlen – da meine um einiges größer ist wie mir dann aufgefallen ist und ich mitunter vermute, dass es daran gelegen hat, dass der Boden auseinander gefallen ist.

    Brownie-Boden:

    Für den Boden hackt ihr zuerst 150 g Zartbitterschokolade klein (da ihr für die Sauce ebenfalls 50 g braucht, würde ich diese zusammen kleinhacken – dann erspart ihr euch die doppelte Arbeit). Die Schokolade verflüssigt ihr nun unter ständigem Rühren mit der Butter in einem Wasserbad und lasst sie im Anschluss einige Minuten abkühlen. In dieser Zeit trennt ihr die Eier und schlagt das Eiweiß mit einer Prise Salz steif. Das Eigelb verrührt ihr mit 125 g Zucker und rührt die flüssige Schokoladenbutter Esslöffelweise unter. Dazu gebt ihr  nun noch das Mehl und hebt das Eiweiß in 2 Portionen unter.

    Jetzt braucht ihr nur noch die Form gut einfetten und den Teig darin glattstreichen. Im Backofen muss er etwa 25 Minuten backen – der Kuchen sollte innen noch feucht sein – es sei denn, ihr möchtet den Kuchen ebenfalls im Glas genießen, dann lasst ihn solange im Ofen bis er trocken ist, also etwa 40 Minuten. Während ihr die Creme für den Kuchen zubereitet lasst ihr den Boden etwas abkühlen.

    Beerencoulis

    Sobald die Beeren aufgetaut sind könnt ihr die Hälfte mit etwa 2 EL Orangensaft pürieren, zusammen mit dem Gelierzucker in einem Topf erhitzen und unter ständigem Rühren mindestens 4 Minuten sprudelnd kochen. Nun die restlichen Beeren unterheben und unter gelegentlichem Rühren abkühlen lassen.

    Schokoladensauce

    Die Sauce ist schnell gemacht, besonders wenn ihr die 50 g Schokolade bereits zuvor gehackt habt.Gebt die Schokolade mit 50 g Sahne und dem Kokosfett in einen Topf und lasst sie bei schwacher Hitze unter Rühren schmelzen und anschließend 10-15 Minuten abkühlen.

    Mascarpone-Creme:

    Jetzt fehlt noch die Mascarpone-Creme. Für diese schlagt ihr 150 g Sahne halbsteif. Dann vermengt ihr die Mascarpone und 25 g Zucker mit der Vanille und 2 EL Orangensaft. Diese Mischung hebt ihr dann unter die Sahne und die Creme ist fertig :-) .

    Wenn ihr den Kuchen schichten möchtet, dann hebt ihr ihn aus der Form und gebt ihn auf einen Tortenboden. Dann streicht ihr die Mascarponecreme locker darauf, gebt darüber das Beerencoulis und verteilt zuletzt die Schokoladensauce darüber. Wenn ihr lieber den Kuchen im Glas möchtet, dann gebt ihr den Kuchen in eine Schale und zerdrückt ihn sanft. Anschließend schichtet ihr sowohl den Boden, als auch die Creme, die Beeren und die Schokoladensauce darüber. Abschließend könnt ihr, wenn ihr mögt, noch einige Mandelblättchen oder ähnliches darüber verteilen.

    Und jetzt ab an den Tisch und genießen.

    Bon Appétit

    Fazit: Ein Versuch lohnt sich auf jeden Fall, egal ob ihr die Torte als Torte macht oder im Glas – ihr solltet es probieren!

    One Response

    1. Baiba eastlick 26. September 2013

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