Caju Murgh Kari

Hallo ihr Lieben,

heute habe ich mal kein Rezept für euch – also ich habe keins für euch, aber dafür habe ich meinen Liebsten mal wieder motiviert ein Rezept für mich zu schreiben, schließlich war sein Essen echt köstlich. Es war ein gemütlicher Samstag an dem ich absolut keine Lust hatte selbst zu kochen und so antwortete ich auf seine Frage: „Was essen wir heute?“ mit „Das, was du kochst!“.

Tja, und das kam dann dabei heraus, es war eine gute Entscheidung, ich sollte ihm öfter Mal die Töpfe überlassen. :-)

Wulf möchte gerne aber auch selbst noch etwas zum Rezept erzählen:

Caju Murgh Kari

Wie ihr ja alle wisst, waren wir im Juni für knapp zwei Wochen quer durch Schottland unterwegs und ausgerechnet dort scheint die indische (!) Küche schwer angesagt zu sein, so dass es in dem Kontext kaum verwunderlich ist, dass ich dort auf ein sehr wohlschmeckend klingendes Gericht namens Caju Murgh Kari – fragt mich bloß nicht, was das bedeutet – stieß, doch statt es zu bestellen, dachte ich, bleibe ich doch lieber der "klassischeren" Landesküche verhaftet und habe mir stattdessen nur den Namen notiert und im Nachgang an unsere Reise recherchiert, wie man das denn wohl so zubereiten könne. Erfreulicherweise wurde ich recht schnell fündig und habe mich – für mich doch ziemlich ungewohnt bei dem, was meine Liebste sonst so für uns zaubert – in die Küche gestellt und das Gericht in gleich zwei Varianten zubereitet, denn eigentlich gibt es das mit Hähnchenfleisch (auf das ich nicht verzichten wollte), derweil ich für Samira eine Variante mit Soja-Schnetzel als Alternative angerichtet habe. Will sagen, ihr könnt das Soja auch mit Huhn substituieren, wenn ihr dem Fleischgenuss nicht abgeneigt seid, doch sind beide Varianten sehr zu empfehlen und (zum Glück) auch sehr schmackhaft geworden. Einzige Freiheit, die ich mir ansonsten bei dem Rezept genommen habe, ist, den Koriander wegzulassen, denn der ist bei meinem Schatz verpönt und was soll ich mir grundlos Feinde machen 😉

Caju Murgh Kari

Caju Murgh Kari Sketchnote
Für: 4 Portionen

  • 250 g Soja-Schnetzel
  • 2 Tomaten
  • 2 Zwiebeln
  • 2 Knoblauchzehen
  • 125 g Joghurt
  • 2 TL Garam Masala
  • Salz
  • 120 g Cashewkerne
  • 1 EL Ingwer
  • 1 EL Minze
  • 1 Chilischote
  • 2 EL Ghee
  • 3 EL Curry-Pulver

 
 

Caju Murgh Kari
Und so wird´s gemacht:

Zunächst einmal Wasser mit gegebenenfalls ein wenig Gemüse-Brühe (nicht bei den Zutaten erwähnt und optional) aufsetzen und das Soja-Schnetzel nach Anleitung zubereiten und quellen lassen.

Am besten nun zuerst die Tomaten in kleine Würfel schneiden und zunächst beiseite stellen.

Nun die Zwiebeln, den Knoblauch und Ingwer klein hacken und einem weiteren Topf mit dem Ghee bei mittlerer Hitze anschwitzen lassen. Währenddessen das Curry-Pulver bereitstellen und die Chilischote in feine Ringe schneiden und im Anschluss beides mit in den Topf geben und unter Rühren etwa zwei Minuten mitdünsten lassen.

Nach dem Dünsten sowohl die Tomatenwürfel als auch das Soja-Schnetzel hinzugeben, Deckel auf den Topf und alles bei schwacher Hitze gute 40 Minuten garen lassen. Dabei natürlich immer mal wieder umrühren, damit auch nichts anbrennt.

Derweil den Joghurt mit dem Garam Masala vermischen und gegebenenfalls noch mit ein wenig Salz abrunden.

Nach Abschluss des Garvorgangs den gewürzten Joghurt unterrühren und das Gericht beim Anrichten mit einigen Cashew-Kernen garnieren/verzieren; fertig! Dazu lässt sich natürlich wunderbar Naan-Brot reichen und/oder auch eine leckere Portion Reis.

Caju Murgh Kari
Bon Appétit

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