gescheiterter Rumkuchen im Cake-Ball-Gewand

Seit ein paar Tagen lasse ich auch mal wieder von mir hören, es wartet einiges auf euch, aber leider finde ich gerade nicht die Zeit für euch die Rezepte niederzuschreiben… aber der Stress dauert nur noch bis zum 7.Juli an und danach bekommt ihr wieder ganz regelmäßig leckere und schöne neue Rezepte! Aber hier schon mal eine leckere Idee für misslungene Kekse, Kuchen und deren Überreste 😉 :

Donnerstag haben irgendwie alle um mich herum und auf den Blogs Kuchen oder ähnliches gebacken. Ich hingegen habe den ganzen Tag am Schreibtisch gesessen und musste büffeln. Am Freitag war dann die erste Klausur vorbei und ein wenig Zeit zum Backen übrig. Ne was hab ich mich gefreut 😉 Mein Liebster wollte gerne einen Rum-Nuss-Kuchen, also haben wir uns ein Rezept ausgesucht, eingekauft und es im Anschluss nachgebacken. Das Rezept bekommt ihr jetzt nicht, weil es ist absolut nichts geworden! Der Teig war köstlich, nur nach einer Stunde im Backofen (und nachher noch mal 30 Minuten) innen immer noch flüssig! Das war sehr, sehr schade weil alles was nicht flüssig war sehr lecker schmeckte – aber zum Essen hat er sich wirklich nicht geeignet.

Also was tun mit dem Kuchen, den man so ja nun doch nicht essen konnte. Da habe ich einen sehr schönen Tipp von der Alice von Alice im kulinarischen Wunderland bekommen, und zwar, daraus Cake-Balls zu machen!

gescheiterter Rumkuchen in Cake-Ball-Gewand

Wie diese gemacht werden ist eigentlich einfach und kann aus Dingen gemacht werden, welche meistens zuhause zu finden sind:

Ihr braucht Keks- oder Kuchenbrösel, ein Tütchen Puddingpulver, die dementsprechende Menge Milch, etwas Zucker, Schokolade und ein wenig was zum Verzieren der Cake-Balls! Ich habe zuerst den Pudding nach der Packungsanweisung zubereitet – d.h. Milch erhitzt, etwas Zucker hinzugegeben und im Anschluss das Puddingpulver untergerührt und kräftig vermengt. Nachdem der Pudding dann soweit fertig gekocht war, habe ich den Kuchen zerbröselt und alles was davon noch weiter verwendbar war unter den Pudding gerührt. Nun habe ich die Pudding-Kuchenmischung abkühlen und fest werden lassen – also so fest wie es ein Pudding werden kann.

Dann habe ich Einmalhandschuhe angezogen, weil ich dachte so kann man den Pudding einfacher formen (eine gute Idee gewesen – auch für die spätere Schokoladenglasur). Geformt habe ich, da es recht viel war, Knödel im Durchmesser von ca. 2 cm. Diese habe ich dann auf einen Teller den, ich mit Alufolie ausgelegt hatte, gelegt.

Als die ganze Masse verarbeitet war, habe ich im Wasserbad die Schokolade unter ständigem Rühren erhitzt. Darein habe ich dann die Klößchen getaucht und im Anschluss mit Mandelblättern, Schokostreuseln und Kokosflocken verziert. Hier passt aber auch wirklich alles Andere was ihr im Haus habt! Jetzt mussten die Pralinen nur noch im Kühlschrank abkühlen (d.h. die Schokolade musste fest werden) und schon konnten sie verzehrt werden.

Eine wirklich lohnenswerte Resteverwertung von Keks- und Kuchenresten. So und jetzt wünsche ich euch einen leckeren Beginn morgen in die neue Woche!

Bon Appétit

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