Kürbis-Pizza mit Spinat und Tomate

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Hallo meine Lieben,

die Kürbiszeit hat begonnen und ich freue mich jedes Jahr sehr darauf, auch wenn es bedeutet, dass der Sommer endet und die Tage immer kürzer werden und es vor allem schneller dunkel wird. Mein Lieblings-Kürbis ist und bleibt der Hokkaido.; er ist schnell zubereitet, unkompliziert und geschmacklich ein Traum. Aber ich habe mir dieses Jahr fest vorgenommen, noch ein paar Sorten mehr zu probieren. Welche Sorte schmeckt euch denn am besten und was macht ihr daraus? Vielleicht kann ich mich davon ja inspirieren lassen. :-)

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In einer Zeitung hatte ich ein Rezept für eine Detox-Pizza mit Süßkartoffeln gefunden. Das klang spannend und ich wollte es gerne ausprobieren, da aber im Laden keine schönen Kartoffeln mehr zu entdecken waren, der Kürbis mich aber dafür anlachte, dachte ich, probiere ich es doch einfach damit mal aus. Okay, der Boden ist letztlich ein wenig weich gewesen, aber er hatte ausreichend Festigkeit und ist nicht gerissen. Ich denke, mein Liebster würde immer einen Hefeteig bei der Pizza bevorzugen, aber ich fand es mal eine sehr gelungene Abwechslung und eine klasse neue Variation zur Verarbeitung des Kürbis.

Die Bilder habe ich übrigens gemacht, bevor die Pizza mit dem Belag in den Ofen kam, ich fand es sah so toll aus, wie der Spinat auf dem Boden lag, zusammengefallen ist es ja doch eher nicht mehr so ansehnlich…

Kürbis-Pizza mit Spinat und Tomate

Zutaten:
Für: 1 Pizzablech

  • 1 Hokkaidokürbis
  • 30 g Chiasamen
  • 150 g Hafermehl *1
  • 100 g geriebene Paranüsse/Mandeln
  • 1 EL Olivenöl
  • 1 El Obstessig
  • 1 TL getrockneter Basilikum
  • 1 TL getrockneter Oregano
  • 2 Knoblauchzehen
  • Salz, Pfeffer

 

Zutaten:
Für: die Sauce

  • 250 ml passierte Tomaten
  • 1 kleine Zwiebel
  • 1 TL Rapsöl
  • 1 Knoblauchzehe
  • Salz, Pfeffer, Chili
  • 3 Handvoll frischer Baby-Spinat
  • einige halbierte Kirschtomaten
  • nach Geschmack: Käse oder Mandelmus

 

*1 Ich habe 150 g Haferflocken in meinem Mixglas zu Mehl verarbeitet.

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Und so wird´s gemacht:

Den Kürbis halbieren, entkernen und in kleine Stücke schneiden. In einem Topf etwas Wasser zum Kochen bringen und die Kürbiswürfel darin weich kochen. In der Zwischenzeit die Haferflocken und Paranüsse/Mandeln zu Mehl verarbeiten, anschließend erst einmal zur Seite stellen. Die Chiasamen mit 100 ml Wasser vermengen und ca. 15-20 Minuten lang quellen lassen. Der Ofen sollte derweil auf 200°C Ober-/Unterhitze vorheizen.

Den Kürbis nun pürieren und mit den die Chiasamen, dem Hafer- und Nussmehl sowie Olivenöl, Essig, Basilikum, Oregano und dem fein gehackten Knoblauch vermengen und mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Ein Backblech mit einem Backpapier auslegen und den Kürbisteig auf ca. 1 cm Dicke ausstreichen. Dann kann der Pizzaboden für ca. 30-40 Minuten in den Ofen, bis dieser goldbraun gebacken ist.

Während der Boden im Ofen ist, können die Zwiebel und der Knoblauch geschält und fein geschnitten werden. Mit etwas Öl in einem Topf diese nun anschwitzen und mit den passierten Tomaten ablöschen. Die Sauce nun etwas einkochen lassen und mit Salz, Pfeffer und Chili abschmecken.

Ist der Boden goldbraun, diesen aus dem Ofen nehmen, die Sauce darüber verteilen, ebenso wie den Spinat und die Tomaten. Wer mag kann oben auf noch etwas Käse verteilen oder mit etwas Gemüsebrühe angerührtes Mandelmus. Die Pizza kommt nun noch mal etwa 5 Minuten in den Ofen und kann anschließend serviert werden. Lecker!

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Bon Appétit

Fazit: Mir hat die Pizza ganz vorzüglich geschmeckt, auch wenn der Boden etwas weich war. Beim nächsten Mal lasse ich sie wohl einfach etwas länger im Ofen.

Comments (4)

  1. Jesse Gabriel 30. September 2016
    • Veggiekochwelt 30. September 2016
  2. Jesse Gabriel 2. Oktober 2016

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