Meine Erfahrungen mit dem Basic Test auf Nahrungsmittelunverträglichkeit von Cerascreen #sponsored

Heute meine Lieben möchte ich mit euch ein wenig privat plaudern – fernab von den normalen Rezepten um die es hier sonst so geht: Wir bleiben zwar beim Thema Essen, aber ich wollte euch mitnehmen auf die Suche nach dem Lebensmittel, welches mein Körper nicht so zu vertragen scheint.

Lebensmittelunverträglichkeiten sind ein Graus

Es fing vor einigen Jahren an, dass ich noch zu meinen Studienzeiten hin und wieder Magen/Darm-Beschwerden bekam. Meistens ließ es sich für mich auf Stressfaktoren oder eine Aneinanderreihung von doch eher zu fett- und/oder zuckerreichen Mahlzeiten zurückführen. Diese Beschwerden gingen augenblicklich weg, als ich 2012 den Monat mit Attila Hildmann vegan und kohlenhydratarm gelebt habe – (hier mein Bericht dazu: Challenge 30-Tage Vegan). Wenn ich daran zurückdenke, denke ich immer an den Verzicht auf Brot und wie unglaublich ätzend ich das fand und wie unsympathisch ich den Herrn selbst im Umgang mit den anderen Challengern erlebt habe.

Nach dem Ende der Challenge, als öfter auch wieder Milchprodukte und andere tierische Erzeugnisse auf den Speiseplan kamen, kehrten gelegentlich auch die Beschwerden zurück, so dass ich mich dann irgendwann auf eine Lactose-Intoleranz testen ließ, allerdings ohne Erfolg. Faul wie ich manchmal war/bin habe ich es dabei belassen, einfach die Produkte nicht mehr so häufig zu essen und gut ist, schließlich reden wir – zum damaligen Zeitpunkt zumindest – von lediglich seltenen Beschwerden.

Nun – 2015 – habe ich, wie ihr vielleicht gelesen habt, begonnen meine Ernährung umzustellen, abzunehmen, gesünder zu kochen und weniger Süßigkeiten/Zucker zu essen (bspw. durch den Monat Zuckerfrei im Januar (hier mein Bericht dazu: Projekt 30-Tage-Zuckerfrei). Dabei wurden die Beschwerden aber eigentlich immer nur stärker und für mich immer störender.

Mit Hilfe von Ernährungs-Apps habe ich mein Essen seit Januar sehr regelmäßig protokolliert, komme aber nicht so recht dahinter, wo denn nun der Auslöser für die Beschwerden liegt und der nächste Schritt wäre nun, zum Arzt zu gehen und dies weiter untersuchen zu lassen. Letztlich ist auch meine Neurodermitis schlimmer geworden und ich kann es mir nicht recht erklären, da ich bis jetzt eigentlich immer nur auf psychischen Stress reagiert habe und da bin ich zurzeit doch sehr entspannt. 😉

Cerascreen - Basic Test auf Lebensmittelunverträglichkeiten

Cerascreen, eine Alternative zum Arzt?

Nun aber, bevor ich mir nun einen Termin bei einem Arzt vereinbart habe, bekam ich eine Mail von Cerascreen, welche mein Interesse geweckt hat. Das Unternehmen verkauft Lebensmittelunverträglichkeits- und eine Vielzahl weiterer Tests rund um das Thema Vitamin-Haushalt oder auch Protein-Status für zu Hause. Das war per se eine spannende Idee, sich doch einfach schon einmal vor dem Arztbesuch testen zu lassen und diesen langwierigen Prozess der Arztbesuche und Blutabnahmen und Tests etc. ja vielleicht auch zu vermeiden.

Welchen Test ich machen möchte war schnell entschieden, denn für die Thematik gab es drei Möglichkeiten: erstens Histaminintoleranz, Zöliakie und einen Basic Test auf Nahrungsmittelunverträglichkeit, welcher mehr allgemein das Thema abdeckt. Allerdings sei vorab gesagt, für schwache Nerven ist das nichts und ich bin ehrlich, alleine hätte ich es nicht geschafft den Test an mir durchzuführen. Dies liegt zwar nicht an der Anwendung, denn diese ist sehr einfach und gut gemacht, jedoch mir selbst in den Finger zu pieken (auch wenn die Lanzette das quasi von selbst macht und man nur auf einen Knopf drücken muss) wäre mir kaum möglich gewesen, von dem Beinahe-Ohnmachtsanfall beim Verlust der doch recht kleinen Menge Blut möchte ich erst gar nicht anfangen, aber die Story dient nun mit Sicherheit als Erheiterung meiner Freunde auf der nächsten Party ^^.

Der Test

Bei der Blutuntersuchung werden verschiedene Lebensmittelallergien ausgeschlossen, sowie die Reaktion mit dem IgG4-Antikörper – welche aussagen, ob das Blut auf bestimmte Lebensmittel reagiert, also darauf antwortet – getestet. Dies sagt jedoch nichts über eine Unverträglichkeit aus.

Hier ein kleiner Ausschnitt zu dem Thema von der DGE: „Lebensmittelunverträglichkeiten vom Facharzt untersuchen lassen

„Bei der Lebensmittelallergie reagiert das körpereigene Immunsystem gegenüber „harmlosen“ Lebensmitteln wie z. B. Kuhmilch mit einer überschießenden Abwehrreaktion: Es bildet den Antikörper Immunglobulin E (IgE) gegen Proteine aus der Nahrung. Diese Fehlreaktion des Immunsystems bei entsprechend veranlagten Menschen führt zu Beschwerden an Haut, Schleimhaut, Atemwegen und Magen-Darm-Trakt wie zum Beispiel Juckreiz, laufender Nase, Atemnot, Übelkeit und Durchfall. Die heftigste allergische Reaktion ist der anaphylaktische Schock, der in schweren Fällen zu Herz- und Atemstillstand führen kann.
Die IgE-vermittelte Lebensmittelallergie kann mit wissenschaftlich anerkannten Haut- und Bluttests festgestellt werden. Diese Nachweismethoden versagen bei nicht allergischer Lebensmittelunverträglichkeit, da keine Reaktion des Immunsystems zugrunde liegt. Die Diagnose mittels IgG-Antikörpertests halten Wissenschaftler für ungeeignet, da bislang keine aussagekräftigen Daten vorliegen. Die nach Lebensmittelverzehr vorhandenen IgG bzw. IgG4-Antikörper sind eine physiologische Immunantwort des Menschen und nicht als Indikator für krank machende Vorgänge einzustufen. In diesen Fällen bringen ausschließlich das Gespräch zwischen Patient und Arzt, das Führen eines Ernährungs-Symptom-Tagebuchs durch den Patienten sowie Eliminationsdiäten und kontrollierte Provokationen Aufklärung.“

Der Test-Ablauf ist denkbar einfach, alles ist wunderbar mit Bildern erläutert und wenn man nicht gerade eine solche Memme ist wie ich, sollte das wohl kein Problem sein, dies selbst umzusetzen. Für mich war wie gesagt der Prozess des Blutabnehmens (3µl) eine Qual, aber mein Liebster ist da etwas weniger zartbesaitet als ich und hat mir tatkräftig geholfen und so war alles schnell überstanden. Jetzt musste nur noch fix ein Testbogen im Internet ausgefüllt und die Blutprobe verschickt werden. Nun hieß es warten…. Sonntag eingeworfen, Mittwoch war dann allerdings die Probe schon ausgewertet, also eigentlich keine lange Wartezeit.

Cerascreen - Basic Test auf Lebensmittelunverträglichkeiten

Das Ergebnis

Vor dem Öffnen des Testberichtes war ich dann doch aufgeregt, da ich hoffte, dass es mir helfen würde, meine Beschwerden zu verstehen. Das Ergebnis allerdings sagt mir: ich habe keine Allergie, lediglich bei zwei Messwerten hat mein Blut eine Reaktion gezeigt (also die IgG4-Antikörper haben reagiert) und das ist zum einen Casein (ganz leichter Ausschlag, kaum der Rede wert und auch keine Maßnahme notwendig) und das andere waren Mandeln (hier jedoch ein stärkerer Ausschlag); ein etwas enttäuschendes Ergebnis, dachte ich erst einmal.

Mandeln esse ich echt gerne, jedoch nicht so oft, dass sich die vorhandenen Beschwerden erklären lassen würden. Mhmm, weg lassen oder nicht… ich habe drüber nachgedacht und festgestellt, dass die Mandeln vielleicht einmal die Woche auf dem Speiseplan stehen, die Beschwerden jedoch zuletzt täglich da waren, so dass sie auf dem Speiseplan bleiben werden. Beim Casein jedoch, auch wenn das Auswertungsprotokoll, dies für nicht berücksichtigungswert hält, scheint es mir ein Ansatzpunkt zu sein, noch einmal gezielt zu testen, ob es womöglich für meine Beschwerden verantwortlich ist.

Cerascreen - Basic Test auf Lebensmittelunverträglichkeiten

Der Plan war also schnell gefasst: Milchprodukte sind vom Speiseplan gestrichen soweit es geht, weil ich keine Lust habe jedes Produkt umzudrehen ob nicht doch ein Milchbestandteil enthalten ist. Aber zumindest gibt es erst einmal keinen Käse, Joghurt oder auch Milchkaffee *schnief* und ich führe noch mal ganz gezielt ein Ernährungs-/Beschwerde-Tagebuch, wo ich beides ganz genau dokumentiere, um Rückschlüsse daraus ziehen zu können.

In dem Abschlussbericht des Testes werden auch Ernährungstipps gegeben, ganz „Individuell“, leider hat man vergessen zu berücksichtigen, dass ich im Fragebogen zuvor bereits angegeben hatte vegetarisch zu leben, das fand ich etwas schade. Ansonsten ist der Bericht recht ausführlich und gut erklärt, jedoch ist es für mich letztlich wenig von Nutzen, schließlich soll ich die Mandeln ab jetzt lediglich max. alle 4 Tage essen und das war zuvor auch nie anders. Wären da jetzt mehr Unverträglichkeiten zutage getreten, sähe die Sache natürlich gleich wieder anders aus, das ist klar. So war dieser Test für mich nun einfach mal eine Möglichkeit – wenn wir mal von dem unsäglich grauenvollen Prozess des Blutabnehmens absehen (ich Memme :-)) – mich noch mal gezielt austesten zu lassen und eben jetzt mit dem Verzicht auf Milchprodukte mal zu probieren, ob sich etwas verändert; würde ja grundsätzlich einiges erklären, wenn ich bedenke, dass ich die Milchprodukte schon von Beginn an im Verdacht hatte – schade nur um den jungen Gouda, den ich so gerne auf dem Brot esse! Aber lassen wir uns mal überraschen.

Cerascreen - Basic Test auf Lebensmittelunverträglichkeiten

Da ich mir in den letzten Tagen einfach mal selbst noch ein Ernährungs-/Beschwerde-Tagebuch designt habe, dachte ich mir, stelle ich euch das hier auch mal mit zur Verfügung. Vielleicht ist ja auch jemand unter euch meine lieben LeserInnen, die/der Beschwerden hat und die Zusammenhänge austesten möchte.


 

Fazit: Für mich ersetzt der Test keinesfalls eine ausführliche Untersuchung bei einem Arzt, jedoch ist es für mich nun der Start/Motivator, mich noch einmal gezielter zu beobachten mit den erworbenen Erkenntnissen.

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Was danach geschah

Es sind nun gut 3 Wochen nach dem Test vergangen und mein Beschwerdebild hat sich verbessert und zwar deutlich. Die ersten zwei Wochen habe ich mich sehr streng an meinen veganen Speiseplan gehalten mit lediglich kleinen Ausnahmen, wo es sich nicht vermeiden ließ und es hat sich direkt bemerkbar gemacht. Auch hat es eine ganze Weile gebraucht, bis mein Körper sich umgestellt hat. Ob es nun wirklich am Casein liegt oder auch an etwas anderem, werde ich beim Arzt demnächst einmal ganz gezielt austesten lassen, aber momentan kann ich auch ab und zu etwas Käse essen ohne Beschwerden zu bekommen, bei aber mehr als einer Scheibe ist es dann schon wieder anders – also bewusster und gezielter Verzehr; das ist das Thema für die nächsten Wochen und weiter beobachten.

Eure Samira

Der Test wurde mir sehr netterweise von Cerascreen zur Verfügung gestellt. Trotz dieser freundlichen Geste bleibt meine Meinung davon aber natürlich vollkommen unberührt.

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