Ernährungsumstellung und ein Gemüse-Kartoffel-Auflauf

Hallo meine Lieben,

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heute möchte ich ein bisschen was erzählen, was für mich hier hinter den Kulissen passiert. Gedanken die ich mir in letzter Zeit gemacht habe und über Veränderungen, welche das Leben so mit sich bringen und die sich nun auch auf den Blog auswirken werden. Schon vorab, keine Sorge, der Blog bleibt und große Veränderungen wird es für euch auch nicht geben, nur die Thematik wird sich ein bisschen erweitern, es bleibt aber nach wie vor vegetarisch / vegan und der Hauptanteil werden nach wie vor die Rezepte bleiben :-)

Wenn ich das mal nüchtern betrachte ist ein solcher Artikel vielleicht sogar überflüssig, aber ich möchte auch nicht, dass ihr euch auf einmal fragt warum schreibt die hier eigentlich über Detox und was soll das ganze eigentlich und was bedeutet das und so weiter. Darum habe ich mir gedacht, teile ich heute einfach mal meine Gedanken mit euch und hoffe, ihr habt Lust auf ein bisschen Veränderung und vielleicht ja auch Lust, mit mir den einen oder anderen gesünderen Aspekt mit in den Alltag einzuplanen. 😉

Während meines Oecotrophologie-Studiums und nun in bald zwei Jahren Berufsalltag habe ich viel Theoretisches über die „ideale“ Ernährung gelernt und natürlich auch über die reale praktische Umsetzung – welche zugegebenermaßen stark auseinander klaffen. Manchmal höre ich von Ernährungsweisen, die klingen, als wären sie aus dem Gesundheitsbuch eins zu eins adaptiert, aber das kommt wirklich selten vor.

Im Alltag treffe ich mit Menschen zusammen, welche eine Erkrankung haben oder ein neues Gelenk bekommen haben, aufgrund von beispielsweise Arthrose. Die meisten Erkrankungen von denen ich dort erfahre lassen sich mitunter auch auf eine ungünstige Ernährung zurückführen. In den letzten Monaten habe ich mich sehr mit dem Thema Säure-Basen-Gleichgewicht und dem Thema Detox in der Ernährung auseinandergesetzt und dabei sind mir immer mehr Parallelen zwischen vielen Erkrankungen/Veränderungen aufgefallen, welche mir im Arbeitsalltag – aber auch bei mir selbst aufgefallen sind.

Ich hab das sicher schon einmal an der einen oder anderen Stelle erwähnt, ich habe seit meiner Geburt Neurodermitis, welche leider nicht so sehr von der Ernährung abhängt, sondern sich mehr vom persönlichen Stress beeinflussen lässt, jedoch beispielsweise, wenn ich eine Weile lang wenig Zeit für eine gute und ausgewogene Ernährung finde, viele Süßigkeiten esse, mich sehr wenig bewege und/oder auch vielleicht mal ein paar Gläser Wein oder dergleichen trinke, dann weiß ich, dass es meiner Haut schlechter geht und das über Tage hinweg. Einfach aus der Tatsache, dass sich die Entzündungswerte über die Ernährung beeinflussen lassen. Das hat mich Anfang des Jahres auch zu meinem Projekt 30-Tage-Zuckerfrei inspiriert und es hat meinem Körper wirklich gut getan – übrigens eine Auswirkung, welche ich gerade in der Fastenzeit bereits von einigen anderen auch gehört habe.

Weil mich das Projekt Zuckerfrei so sehr motiviert hat, einfach noch mal mehr auch auf meine eigene Gesundheit zu achten (es waren einfach auch zu viele Erkältungen in den letzten Monaten gewesen), habe ich für mich meine Ernährung mehr nach dem Säure-Basen-Gleichgewicht ausgerichtet, da ich hier wirklich viele Ansatzpunkte entdecke, welche vielen Erkrankungen vorbeugen können, die Gesundheit im Allgemeinen verbessern können und natürlich auch der Figur zu Gute kommen.

An dieser Veränderung möchte ich euch teilhaben lassen und auch das ein oder andere Informative zum Thema Säure-Basen-Haushalt / Detox hier mit euch teilen und entsprechende Rezepte in einer eigenen Kategorie veröffentlichen. So, dass jeder, den es interessiert, in Zukunft weiß, okay, das Rezept passt in das Konzept und wen es nicht interessiert, der übersieht einfach das Logo und probiert das Gericht vielleicht einfach, weil es ihn interessiert, denn im Endeffekt bleibt – wie ich zu Beginn ja bereits sagte – alles wie gehabt. 😉

Und damit ich euch jetzt nicht nur mit dem ganzen Hintergrundgequatsche hier langweile, gibt es auch direkt das erste Rezept für euch und zwar einen

Gemüse-Kartoffel-Auflauf

Gemüse-Kartoffel-Auflauf
Zutaten:
Für: für 2 Personen

  • 200 g Kartoffeln
  • 200 g Karotten
  • 50 g Spinat
  • 75 g Räuchertofu
  • 1 EL Öl
  • 1 EL frische Kräuter
  • 150 g Creme frâiche
  • 40 g Hartkäse
  • 40 g Mozzarella
  • Muskatnuss, Salz und Pfeffer

 
Und so wird´s gemacht:

Den Spinat, die Kartoffeln und die Karotten waschen, putzen, danach die Möhren und Kartoffeln in sehr feine Scheiben schneiden. Den Tofu in feine Würfel schneiden und in etwas Öl in einer Pfanne scharf anbraten.

In einer Schale die Kräuter, den Creme frâiche mit den Gewürzen und die Hälfte des Käses verrühren und abschmecken. Das Gemüse und die Kartoffeln darunter mengen, alles zusammen in eine Auflaufform geben und den restlichen Käse darüber streuen. Nun den Auflauf bei 200°C etwa 40 Minuten lang im Backofen garen lassen.

Ist das Gemüse gar, kann angerichtet und serviert werden.

Bon Appétit
Gemüse-Kartoffel-Auflauf

Fazit: Das Rezept ist natürlich super einfach, aber geschmacklich top und absolut alltagstauglich, da natürlich auch eine Vielzahl an anderen Gemüsesorten mit in den Auflauf könnte oder natürlich im Austausch zum Spinat und den Möhren. Das mag ich an Gerichten immer sehr gerne, wenn sie so variabel sind, denn dadurch ist man nicht so festgefahren in dem, was man einkaufen muss, sondern kann einfach zu dem greifen, was zuhause ist oder worauf man gerade Lust hat. Einfach und echt lecker!

Comments (2)

  1. Veggiekochwelt 17. März 2015
  2. Veggiekochwelt 22. März 2015

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