Gemüse-Lasagne mit selbstgemachten Lasagne-Platten

Hallo ihr Lieben,

diese Woche haben wir Urlaub und ich möchte die kommenden Tage noch nutzen, um einfach mal wieder Gerichte zu kochen, welche ich lange nicht mehr gemacht habe, lange schon auf meiner Liste standen oder einfach mal ausprobieren wollte. Eine wunderbare Sache einfach mal Zeit für so schöne Sachen zu haben und vor allem gutes Essen.

Und eines meiner in letzter Zeit meistgelesenen Rezepte ist mein erstes Rezept für selbstgemachte Lasagne-Platten. Das Bild, das ich damals hochgeladen habe ist wirklich scheußlich. Es waren noch Zeiten wo ich keine Ahnung vom Fotografieren hatte und ich wollte euch ein neues Bild in den Beitrag hochladen. Das habe ich nun endlich machen können, eines der Bilder, die ihr auch hier in dem Beitrag seht. Ich habe das gruselige Bild aber im Beitrag gelassen, ich möchte euch die Entwicklung hier auf dem Blog ja nicht vorenthalten, aber auch keinen abschrecken mit meinen alten Bildern :-)

Wenn ihr keine Lust habt die Lasagnen-Platten selbst zu machen, dann funktioniert das Rezept natürlich auch mit gekauften und ihr überspringt den Teil mit dem Herstellen der Platten einfach.

Kommen wir also erst einmal zu den Lasagne-Platten

selbstgemachte Lasagneplatten

selbstgemachte Lasagneplatten

Zutaten:
Für: etwa 10-12 Platten

  • 200 g Pasta-Mehl
  • 2 EL Wasser
  • 2 Eier
  • 1 Prise Salz
  •  

    Und so wird´s gemacht:

    Das Mehl in eine Schüssel geben und in die Mitte eine kleine Mulde drücken. Dort hinein gebt ihr das Wasser, das Salz und die beiden Eier. Nun nehmt ihr einen Holzlöffel zur Hilfe und vermengt die Zutaten gründlich, so könnt ihr die Zutaten anfangs besser vermengen. Nun solltet ihr aber die angefeuchteten Finger zur Hilfe nehmen und alles zu einem homogenen Teig verarbeiten, dafür den Teig etwa 10 Minuten lang auf der Arbeitsplatte bearbeiten. Ist der Teig noch etwas zu trocken, dann gebt ihr noch etwas Wasser hinzu. Den fertig verkneteten Teig wickelt ihr nun in Frischhaltefolie und lasst ihn etwa 30 Minuten bei Zimmertemperatur gehen.

    Nun kommt der anstrengende Teil wenn ihr keine Nudelmaschine habt, denn jetzt muss der Teig ausgerollt werden. Dafür den Teig auf einer bemehlten Fläche auf etwa 3 mm ausrollen und in 10-12 etwa gleichgroße Streifen schneiden. Die Nudelmaschine habe ich auf Stufe 4 gestellt und den Teig mehrmals ausgerollt, bis er eine wirklich schöne Konsistenz hatte.

    Der in Streifen geschnittene Nudel-Teig muss nun in kochendem Salz-Wasser etwa 7 Minuten lang gar gekocht werden. Im Anschluss das Wasser abgießen und die Lasagne-Platten möglichst nebeneinander legen, so dass sie nach dem Kochen nicht zusammenkleben.

    Dann kann es an die Saucen gehen für die Gemüse-Lasagne

    Gemüse-Tomatensauce

    Gemüse-Lasagne Gemüse-Lasagne

    Zutaten:

  • 1 Zwiebel
  • 1/4 Stange Lauch
  • 1 Knoblauchzehe
  • 2 Möhren
  • 150 g Sellerie
  • 1 kleine Fenchelknolle
  • 2 EL Butter
  • 100 g Sojagranulat
  • Salz und Pfeffer
  • 1 EL Tomatenmark
  • 100 ml Rotwein
  • 1 Lorbeerblatt
  • 1 Dose gestückelte Tomaten (á 400 g Einwaage)
  •  

    Und so wird´s gemacht:

    Bei guter Vorbereitung ist die Sauce relativ fix zubereitet, daher das Gemüse waschen und anschließend in dünne Streifen schneiden, den Knoblauch und die Zwiebeln in feine Würfel schneiden. Das Sojagranulat nach Verpackungsanleitung vorbereiten und erst einmal zur Seite stellen.

    Nun in einer Pfanne 1 EL Butter erhitzen und darin die Zwiebeln, den Lauch und den Knoblauch glasig andünsten. Sobald die Zwiebeln glasig sind, kann das restliche Gemüse hinzugegeben werden und alles zusammen rund 10 Minuten lang andünsten. Anschließend das Gemüse aus der Pfanne auf einem Teller beiseite stellen.

    Nun die restliche Butter in die Pfanne geben und darin das Sojagranulat goldig braun anbraten. Dann das Tomatenmark hinzugeben, wenige Minuten lang mit anbraten, anschließend mit Rotwein ablöschen und bei hoher Temperatur verkochen lassen. Nun mit Salz und Pfeffer würzen und anschließend das Gemüse wieder hinzugeben.

    Die Gemüsepfanne nun gut umrühren und das Lorbeerblatt sowie die gestückelten Tomaten dazu geben. Dies sollte nun etwa 15 Minuten lang einkochen, bis ihr nicht mehr so viel Flüssigkeit habt. Da die Pfanne nun gut alleine vor sich hinköcheln kann, könnt ihr mit der Bechamel-Sauce weiter machen. Vergesst zum Schluss aber nicht, das Lorbeerblatt wieder aus der Pfanne zu fischen! 😉

    Gemüse-Lasagne

    Bechamel-Sauce und die Zubereitung der Lasagne

    Zutaten:

  • 50 g Butter
  • 50 g Mehl
  • 600 ml Gemüsebrühe
  • 100 ml Sahne
  • 100 g frisch geriebener Parmesan
  • Muskatnuss
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    Und so wird´s gemacht:

    Gemüse-Lasagne

    In einem großen Topf zunächst die Butter erhitzen und sobald sie anfängt zu blubbern, gebt ihr unter ständigem Rühren das Mehl dazu und löscht im Anschluss unter permanentem Rühren die Sauce mit der Gemüsebrühe ab. Diese sollte nun etwa 3 Minuten lang kochen und anschließend mit Muskatnuss gewürzt werden.

    Zum Abschluss nun die Herdplatte abschalten, die Sahne und die Hälfte des Parmesankäses unterrühren.

    Nun den Ofen auf 200°C Ober-/Unterhitze erhitzen und die Lasagne in eine Form schichten. Dafür mit der Bechamelsauce beginnen und den Boden mit dieser bedecken. Anschließend erst eine Lage Lasagne-Platten in die Form geben und darüber die Gemüse-Tomatensauce geben, danach kommt eine weitere Lage Lasagneplatten und darauf die Bechamel-Sauce. Jetzt folgen erneut Gemüse, Lasagneplatte und Bechamel-Sauce.

    Ihr solltet es so abpassen, dass ihr am Ende mit einer Lage Lasagneplatten abschließt und auf diese noch etwas von der Bechamelsauce geben könnt. Streut dann den restlichen Parmesankäse darüber und schon kann die Lasagne für etwa 40-50 Minuten in den Ofen.

    Köstlich!

    Bon Appétit
    Gemüse-Lasagne

    Fazit: Man muss schon sagen, alles in allem dauert es natürlich wirklich einige Zeit, auch wenn man bei gutem Timing vieles simultan erledigen kann. Damit ist die Lasagne absolut kein Gericht, das es bei uns öfter geben würde, nichtsdestotrotz finde ich, dass sich die Mühe lohnt, auch die Platten selbst zu machen und gerade mit diesem Teigrezept war das Ergebnis wirklich fantastisch. Also, ausprobieren lohnt sich :-)

    Comments (2)

    1. Melli 24. Januar 2015
    2. Samira 4. Februar 2015

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