Käsebrot

Ihr Lieben,

an Hoppeditz-Erwachen stand mein Geburtstag an und so habe ich ganz aufgeregt überlegt, was ich meinen lieben Kolleginnen und Kollegen leckeres mitbringen könnte. Das ist wirklich immer eine schwierige Frage, weil ab Ende Oktober, Anfang November gibt es sowieso schon grundsätzlich ständig Süßkram und welcher Kuchen schmeckt schon allen und ist auch groß genug, damit auch alle etwas abbekommen und wenn ich Muffins gebacken hätte, dann hätten es wohl mindestens drei, eher vier Bleche sein müssen; also auch recht viel Aufwand. Nach langem Hin und Her kam meine Mama mit der großartigen Idee, doch einfach ein Käsebrot zu backen und dazu zwei verschiedene Aufstriche. Klasse, dachte ich, das Brot war letztens bei ihr wirklich lecker und etwas herzhaftes ist ja auch mal eine gute Abwechslung.

Gesagt getan, schnell noch unter dem Hashtag #followerpower bei Twitter gefragt, was dazu passt und dank des Hädecke-Verlags auch ein unglaublich gutes Rezept gefunden für ein Honig-Zwiebel-Relish. Oh Mann war das lecker… das Rezept bekommt ihr auch in den nächsten Tagen. Ihr merkt vielleicht, ich habe gerade mal wieder so einen richtigen Koch-elan/wahn… :-) endlich und ich liebe es!

Käsebrot

So kommen wir zum Brot: Es ist wirklich simpel von den Zutaten und kann je nach Geschmack ganz wunderbar erweitert werden, beispielsweise um Walnüsse oder andere Nüsse oder auch zum Beispiel Zucchini-oder Möhrenraspeln.

Aber für den Grundteig benötigt ihr für eine Kastenform: (hier schon ein kleiner Hinweis: als ich den Teig in der Form hatte sah es recht wenig aus, weil die Form vielleicht zur Hälfte gefüllt war, aber er geht im Ofen sehr gut auf!)

Zutaten:
Für: 1 Kastenform

  • 400 g Mehl
  • 200 g geriebener Käse
  • 1 TL Salz
  • 1 Pck. Backpulver
  • 350 ml Milch
  • 1 TL Curry für eine schöne Farbe
  •  
    Käsebrot

    Und so wird’s gemacht:

    den Ofen auf 170°C Ober-/Unterhitze vorheizen und dann den Teig vorbereiten.

    Dafür den Käse reiben oder in kleine Würfel schneiden (wenn ihr Würfel habt, wird man sie später noch im Brot sehen, ich fand es ganz hübsch, wer keine Käsestücke darin haben möchte nimmt lieber richtig geriebenen Käse, dann wird die Struktur feiner. Ich habe das Reiben aber als so lästig empfunden, dass ich den Käse lieber geschnitten habe):-)

    Dann gebt ihr alle Zutaten in einer Schale zusammen (das Backpulver dabei am besten durch ein Sieb streichen) und zu einem glatten Teig verarbeiten. Die Form gut einfetten, den Teig hineingeben und längs einschneiden, so dass der Teig schön aufgehen kann.

    Schon kann das Brot in den Ofen und sollte dort etwa 50 Minuten lang backen. Im Anschluss einige Zeit in der Form auskühlen lassen, danach vorsichtig herauslösen und auf einem Gitterrost zu Ende auskühlen lassen. Dann zusammen mit einem leckeren Aufstrich oder beispielsweise zu einer leckeren Suppe genießen.

    Käsebrot

    Noch einmal in Kurzform:

    1. Backofen vorheizen auf 170°C Ober-/Unterhitze
    2. Den Käse feinreiben oder in kleine Würfel schneiden
    3. Das Mehl in eine Schale geben, das Backpulver darüber sieben und anschließend mit allen weiteren Zutaten zu einem glatten Teig verkneten.
    4. Die Form gut einfetten, den Teig hineingeben und im Ofen ca. 50 Minuten lang backen
    5. Erst in der Form und anschließend auf einem Gitterrost auskühlen lassen
    6. Genießen

    Bon Appétit

    Fazit: Je nachdem, welchen Käse ihr wählt, desto intensiver ist das Brot. Eigentlich bin ich ja so der Typ „Junger Gouda„-Esser, aber ich habe mich dieses Mal an einen etwas intensiveren Käse gewagt (naja, minimal intensiver) Aber da ist einfach eurem Geschmack freie Wahl gelassen. Gebacken habe ich Montag Mittag und gegessen haben wir das Brot dienstags, das war aber überhaupt kein Problem weil das Brot noch immer sehr frisch und saftig war, wie es dann noch einen Tag später aussieht kann ich aber nicht sagen, so lange hat es nicht gehalten, also ich finde das Brot wirklich toll und zusammen mit den Dips eine Wucht! Wie gesagt Rezept für das Relish folgt, ein Rezept für eine leckere scharfe Tomatenbutter findet ihr hier: Pikante Tomaten-Chili-Butter

    Comments (2)

    1. Veggiekochwelt 27. November 2014
    2. Veggiekochwelt 1. Dezember 2014

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