Mein Rückblick auf das Foodbloggercamp 2014 in Reutlingen

Ich bin zwar ganz schön spät dran, aber trotzdem möchte natürlich auch ich euch an meinen Erlebnissen beim ersten Foodbloggercamp teilhaben lassen. ich habe „leider“ wie die meisten anderen TeilnehmerInnen so viele Bilder gemacht, dass die Auswahl gar nicht leicht war. Ich habe mich jetzt letztlich dazu entschieden, dass ich euch jeweils ein Bild zu den verschiedenen Thematiken der Tage zeige und euch so durch das Wochenende führen möchte. Ich hoffe die Begeisterung, welche noch immer im Rückblick aufkommt, bekomme ich zumindest etwas transportiert 😉 . Wenn ihr die anderen Beiträge auch lesen wollt, dann schaut doch mal hier vorbei: (Zusammenstellung aller Blogbeiträge zum Foodbloggercamp 2014). Es war ein wirklich spannendes Wochenende, welches mit vielen tollen Begegnungen und noch mehr leckerem Essen leider viel zu schnell verging.

Meine Reise ging schon am Freitag los und so konnte ich ganz entspannt am Samstag in den Tag starten. Das Zimmer war sauber und das Bett bequem, aber ansonsten fand ich den Preis dann doch nicht ganz angebracht, da das Hotel doch mehr als altbacken war, das Badezimmer sehr alt und das Frühstück sehr spärlich, aber es war nahe der Räumlichkeiten, wo wir die Tage verbracht haben, und das war mir sehr wichtig gewesen.

Die Location war wirklich sehr, sehr schön. Es handelte sich um ein Haus, in dem auf mehreren Ebenen gearbeitet, gegessen und gekocht werden konnte. Nur unterm Dach, wo ich einige Sessions besucht habe war es leider viel zu kalt :-) . Auf dem Bild seht ihr das tolle Orga-Team und zwar die Mella und den Jan und auch den Marcus der uns die Möglichkeit gegeben hat, uns in den wunderbaren Räumlichkeiten zum Foodbloggercamp zu treffen – im Cooking Concept. Hier noch einmal ein ganz großes Dankeschön an euch!

Auf dem Whiteboard wurden an beiden Tagen die Sessions geplant und konnten so den ganzen Tag eingesehen werden. Und zumindest mir ging es so, dass ich mich jedes Mal kurzfristig entscheiden musste wo ich als nächstes hingehen möchte, denn die Wahl war nicht einfach! Wen der gesamte Sessionplan interessiert schaut hier mal vorbei: Sessionplan des ersten Foodbloggercamp 2014

Tag 1 ist meine Auswahl auf folgendes gefallen:

  • SEO für Anfänger von Carina Tenzer
  • Grüne Smoothies von Claudia Schmidt und Franziska Schmid
  • FoodBloggerInnen und Kochbuchverlag von Julia Graff und Sabine Bruder
  • Foodfotografie supergeil von Julia und Ylva
  • Bildkopien finden und „bearbeiten“ von Jan Theofel

Das Thema SEO, also Suchmaschinenoptimierung, war mir wohl nicht unbekannt, aber ich hatte bis jetzt noch nicht so richtig Lust gehabt, mich damit auseinanderzusetzen und so war es super, einmal in einfachen Worten erklärt zu bekommen, wie dies sinnvoll umgesetzt werden kann. Es war daher ein sehr spannender und vor allem hilfreicher Start in den Samstag (nach einem ausgiebigen Frühstück und einem ersten Kennenlernen der anderen FoodbloggerInnen).



Vor dem Mittagessen wurde dann noch schnell ein Bio-Frozen-Yoghurt ohne Aromen und mit einer sehr kurzen Zutatenliste verkostet und für sehr lecker befunden :-) . Eis geht einfach immer, oder?!

Aus der Foodfotografie-Session habe ich für mich mitgenommen, dass ich zum einen noch einmal mehr danach schauen muss, was mir gefällt und wie ich dies umsetzen kann und zum anderen, dass ich mehr ausprobieren muss! (Glücklicherweise richte ich mir gerade eine richtige Fotoecke im Arbeitszimmer ein, so dass ich bald ganz viel Raum haben werde, um auch vieles zu probieren und meine Kamera noch besser kennenzulernen.) Und weil es so spannend war, hab ich mich doch direkt nach der Session einmal mehr an den Einstellungen versucht und mit der Unschärfe gespielt 😉 .

Die letzte Session des ersten Tage behandelte das Thema Urheberrecht bei Bildern und Bildkopien. Ein spannendes und auch wichtiges Thema, mit dem sich einige leider schon auseinandersetzen mussten. Danach kam es dann zum mehr als köstlichen Abschluss des Tages. Denn als der Steffen von feed me up … before you go-go morgens fragte, wer Lust auf eine Burger-Session hätte, war der Andrang groß und so konnten wir alle am Abend köstliche (auch vegetarische) Burger genießen, dazu frisch gebackene Brötchen, Salat und Auberginen-Scheiben. Ein sehr gelungener Abschluss des Tages, nur leider roch es mehr als intensiv nachher nach Burgern, was dann doch nicht so angenehm war, weil der Geruch natürlich nicht nur in den Räumlichkeiten war, sondern auch in die Haare und Kleider gekrochen ist und erst nach mehrfachem Haarewaschen wieder weg war – aber lecker war´s!



Ausgeschlafen ging es am Sonntag mit einem reichhaltigen Frühstück los und im Anschluss wurden erneut die Sessions geplant, was reichlich chaotisch ablief, aber am Ende stand der Plan und es konnte losgehen.

Tag 2 hatte folgendes Programm für mich:

  • Grüntee-Verkostung von Miss Harrcore
  • Kooperation Blogger und Unternehmen von Simone Struve (Villeroy und Boch)
  • Twitter & Co. für Einsteiger von Sabine Sikorski
  • Vom Blog zum Buch – Kein Patentrezept von Ariane Bille und Julia Graff
  • Abschlussrunde von Jan Theofel und Melanie Fankhänel

Die Grüntee-Verkostung war wirklich sehr informativ und ich habe einiges neues über Tee gelernt und vor allem das erste Mal einen japanischen Grüntee getrunken. Bislang kannte ich nur den chinesischen, welcher vollkommen anders schmeckt, aber ich bleibe dabei, er schmeckt mir auch besser. Außer den japanischen Essens-Tee, den Genmaicha mit gepopptem Reis, den fand ich wirklich lecker! Ein bisschen wie flüssiges Popcorn, sehr cool!

Die Sessions in denen es sowohl Samstag als auch Sonntag um die Kommunikation mit Verlagen und Unternehmen ging fand ich sehr informativ und toll, weil die Damen jeweils sehr offen die Themen behandelt haben und so ein guter Austausch erfolgen konnte. Auch das Thema vom Foodblog zum Kochbuch fand ich klasse, denn klar man weiß schon, das ist viel Arbeit, aber was sonst noch alles dazu gehört, dass wusste ich nicht und so waren auch diese Themen eine Bereicherung gewesen.

Kurz ein Wort zu dem Bild; meist wenn ich mit anderen Menschen zusammen ist, dann werde ich doch komisch angeschaut wenn ich erzähle, das ich bei Twitter, Facebook, Google+, Instagram und was weiß ich nicht noch alles aktiv bin und dann ab und an aufs Handy lünkere um zu sehen ob etwas passiert ist. Aber an diesem Wochenende war es mehr als selbstverständlich, dass eigentlich alle ständig mit dem Handy zugange waren, Bilder geteilt haben, sich untereinander verlinkt haben und Informationen verbreitet wurden. Das war zum einen manchmal amüsant zu sehen, aber hat auch sehr viel Spaß gemacht :-) .

Da sich nicht jeder die Blognamen des jeweils anderen merken konnte wurden ganz fleißig Visitenkarten ausgetauscht, da waren sehr sehr schöne bei, ich glaube ich brauche auch dringend neue 😉 . Aber jetzt auch genug zu den Sessions kommen wir lieber wieder zum Essen des Wochenendes, das war einfach zu gut um es bildlich unter den Tisch fallen zu lassen.



Es wurde Mensch gegen Maschine gekocht, wer macht den besseren Fisch. Aber ich habe leider verpasst wer das Essen nun besser zubereitet hat.

Am Ende des zweiten Tages waren noch so viele Lebensmittel übrig, das jeder quasi nach Lust und Laune noch „shoppen“ gehen und Lebensmittel mitnehmen konnte. Da ich mit dem Zug angereist war, war dies jedoch für mich keine Option gewesen, zumal wir noch ein wirklich umfangreiches Goodiebag geschenkt bekommen haben, mit so vielen kleinen Aufmerksamkeiten der unterstützenden Firmen dieses Wochenendes, dass ich daran schon mehr als schwer genug zu tragen hatte. Einzig etwas Brot und Weintrauben habe ich mitgenommen :-) .

Etwas, das auf dem Bild fehlt, ist eine Flasche Wein, welche ich bereits auf dem Heimweg verschenkt habe, da ich leider absolut kein Rotwein-Trinker bin und so mein Gepäck etwas erleichtern konnte :-) und ich glaube ich habe eine/n sehr freudige/n AbnehmerIn gefunden.

Während einer Session (bzw. mehrerer) wurde Brot gebacken, von dem ich ein halbes mit nachhause genommen habe. Es war wirklich köstlich, so dass ich es unbedingt nachbacken möchte.

Und damit sind wir am Ende der Tage, denn nachdem wir das tolle Goodiebag bekommen hatten gab es noch eine kleine Feedbackrunde, welche ich dann jedoch fluchtartig verlassen musste, da es eine Streckensperrung gab und ich währenddessen bemerkte, dass ein Zug nach Stuttgart, welcher in 20 Minuten kam der letzte oder einzige war, der pünktlich Reutlingen verlässt und so musste ich leider ohne große Verabschiedungsworte gehen, was mir gar nicht leicht gefallen ist, denn es war so schön die vielen lieben BloggerInnen kennenzulernen, denen ich zu Teilen bereits seit Jahren folge oder mit denen ich auch im stetigen Kontakt über die Sozialen Netzwerke stand. Eins kann ich ganz klar nach dem Wochenende festhalten, FoodbloggerInnen sind sehr, sehr sympatische nette und offene Menschen und zwar rundweg alle! Es war wirklich eine Freude, euch alle kennengelernt zu haben!

Ich wünsche euch einen schönen Start in die Woche meine Lieben! und ich hoffe hier kann es ganz bald wieder mit richtig leckeren Rezepten weitergehen…! Aber die Chancen stehen gut denn die Küche steht so gut wie… 😉 !

Eure Samira

Ps: Dies waren die unterstützenden Firmen des Foodbloggercamp 2014, Vielen Dank an dieser Stelle!

CookingConcept, Küchen Atlas, RezepteBuch.com, GALERIA Kaufhof, HÄDECKE, CUCINIALE, Kissyo, Villeroy & Boch, Sonnentor, Eiszeitquell, Lock & Lock, lovechock, Madavanilla, Mindjazz Pictures, GAZI, DELINAT, sonntagmorgen.com, DELI, CHROMA Cnife, walls.io

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