Die Kochwelt unterwegs: Heldenmarkt in Bochum

Mehr durch Zufall habe ich entdeckt, dass der Heldenmarkt am letzten Wochenende (05.04.13 – 07.04.13) in Bochum Halt gemacht hat. Eine schöne Möglichkeit um neue Firmen kennen zu lernen und Produkte aus nachhaltiger Produktion. Viele Firmen, die nachhaltige Möbelstücke, Schmuck oder Kleidung herstellen habe ich in den letzten Jahren kennengelernt, jedoch war ich insbesondere was die Lebensmittelunternehmen angeht sehr gespannt welche Firmen sich dort präsentieren würden. Leider muss ich direkt sagen, es waren nur sehr wenige…

Der Herr auf den Bildern ist übrigens mein Liebster und der Mensch hinter dem Medienjournal. Glücklicherweise kann ich ihn immer wieder dazu überreden, mit zu solchen Events zu kommen, wodurch es ein ganz besonders schöner Ausflug wurde.

Heldenmarkt 2013

Bochum ist ja zum Glück nicht so weit von mir und so waren wir in etwa einer Stunde gut angekommen – auch wenn wir etwas zu früh ausgestiegen sind und dann noch etwas arg weit laufen mussten. Aber das ist eigentlich immer so bei uns – wenn wir irgendwo hin wollen verlaufen oder verfahren wir uns grundsätzlich. Eine eigentlich nicht so schöne Sache, aber so haben wir mit den Jahren schon viele lustige Geschichten zu erzählen. Angekommen hat mich der recht hohe Eintrittspreis doch ein wenig geärgert, denn 9,50€ pro Person habe ich für die doch recht kleine Messe als zu teuer empfunden. Ganz nett war, dass man mit dem Eintritt ein Los bekommen hat, mit dem man an einer Verlosung teilnehmen konnte – wir hatten aber leider kein Glück.

Besonders begeistert war ich von den Möbeln, welche uns präsentiert wurden. Denn ob ein kleines Weinregal aus Holz, Regale, Schubladentürme und Bänke aus Pappe; sie waren wirklich sehr beeindruckend – und für mich zurzeit auch unbezahlbar. Besonders ein Esstisch hat es mir angetan, in dem so alte Holztafeln mit Logos eingearbeitet waren. Auf den werde ich wohl noch einige Jahre hinarbeiten müssen, aber dann werde ich auch nie wieder einen neuen kaufen müssen :-). Neben Möbeln gab es noch sehr schönen individuellen Schmuck, welcher sich sehr von der Norm abgehoben hat und upcycling Kleidung und Accessoires wie Taschen aus Feuerwehrschläuchen und Anschnallgurten aus dem Auto.

In der Vergangenheit habe ich schon des Öfteren darüber nachgedacht mir ein Schummeltäschchen von denkefair.de zu kaufen. Wo ich dann ihren Stand entdeckt habe, habe ich mich natürlich sehr gefreut und wir haben uns direkt jeder ein Täschchen mitgenommen. Ok, ich muss zugeben, ich habe keine Ahnung was ich da rein machen soll, weil es nicht gerade das erste Täschchen dieser Art ist, welches ich besitze aber es war einfach zu schön 😉 .

Da ja nicht nur Kleidung, Möbel etc. zu einem nachhaltigen Handeln beitragen, sondern auch der Stromanbieter und die Geldanlage waren hier ebenfalls einige Stände vertreten, die die Besucher zu den entsprechenden Themen beraten haben und bei Bedarf direkt beim Umstieg geholfen haben – vermutlich nur beim Strom und nicht beim Kapital.

Ich habe ja oben schon gesagt, es waren nur wenige Lebensmittelfirmen vertreten gewesen. Welche mir aber in guter Erinnerung geblieben sind, ist ein Demeter Weinhändler (Fuchs-Jacobus) bei dem wir auch sehr guten (und noch viel leckereren) Wein bestellt haben, eine Brauerei (Lammsbräu), die neben Bier auch verschiedene Limonaden herstellt und ein Unternehmen, welches vegane Aufstriche herstellt, Gewürzmischungen und Pestos. Da haben wir auch eine ganz lange Weile gestanden und uns durch das Sortiment probiert, letztendlich haben wir dann aber leider nichts gekauft, weil wir uns einfach nicht für etwas entscheiden konnten – aber das werden wir wohl online die Tage nachholen (Lebe Gesund).

Alles in allem hatten wir einen schönen Nachmittag und es hat sich gelohnt hingefahren zu sein, aber ich muss schon sagen, dass ich mir ein bisschen mehr erhofft hatte, weil gerade der Lebensmittelbereich sehr kurz kam.

Liebe Grüße

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