Frische Freitag: Chili sin Carne

Mein Freund hat sich schon seit Wochen Chili sin Carne gewünscht. Aber aus unerfindlichen Gründen haben wir es immer wieder und wieder nach hinten verschoben und dann doch schnelle Nudeln oder anderes gemacht. Wobei es eigentlich ziemlich unsinnig war, denn gemacht ist ein Chili super schnell (wenn man mal von der Kochzeit absieht) und wenn man etwas mehr macht, dann hat man auch noch die nächsten Tage etwas davon – das hat bei uns leider mal wieder nicht so geklappt.

Chili sin Carne Chili sin Carne

Das Rezept vom VEBU (wo ich es mir abgeschaut habe) gibt außer Zwiebelchen kein Gemüse her, aber ich würde empfehlen noch welches mit hinein zu schnibbeln, dann schmeckt es noch etwas runder.

Chili sin Carne

Zutaten:

Für: 4 Teller

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  • 150g Sojagranulat
  • 2 EL Öl zum Anbraten
  • 1-2 Zwiebeln
  • ~2 EL scharfes Paprikapulver
  • 250 g gegarte Kidneybohnen
  • 1 TL Salz, Pfeffer, Zucker
  • 500 g Gemüsebrühe
  • 1 Knoblauchzehe
  • Chili (*1)
  • 50 g Tomatenmark
  • 1 Dose geschälte Tomaten
  • Tortilla-Chips (*2)
  •  

    1*) Beim Chili habe ich mich für getrocknete „Birds eye“-Schoten entschieden und ich glaube 3 Stück zerkleinert. Das war richtig scharf. Mit der Schärfe solltet ihr also besser etwas vorsichtig sein. Zudem kommt die Schärfe erst nach dem Kochen richtig durch.
    *2) Alternativ könnt ihr auch Natchos oder Brot reichen

    Und so wird´s gemacht:

    Chili sin Carne

    1. Zuerst einmal lasst ihr das Sojagranulat in der Gemüsebrühe für etwa 10 Minuten lang ziehen. Im Anschluss könnt ihr das Granulat abtropfen lassen und die Brühe auffangen, da sie später wieder ins Chili hinein soll. In der Zwischenzeit könnt ihr die Zwiebeln klein schneiden, ebenso den Knoblauch und gegebenenfalls weiteres Gemüse. Dieses bratet ihr nun in etwas Öl in einem Topf an und gebt dann den Chili, das Paprikapulver und das Tomatenmark hinzu und bratet dieses einige Minuten lang mit an.

    2. Nun löscht ihr alles mit der Brühe und den geschälten Tomaten ab und lasst es unter gelegentlichem Umrühren etwa 2 Stunden lang köcheln (ich bin so etwa alle 20 Minuten zum Topf gehüpft und habe gründlich umgerührt).

    3. Anschließend könnt ihr nun noch die Bohnen abgießen und mit in den Topf geben. Abschließend schmeckt ihr das Chili noch mit Salz, Pfeffer und Zucker ab und lasst es noch einmal kurz aufkochen. Dann könnt ihr anrichten und das Chili mit einer Schale Tortilla-Chips servieren und genießen.

    Bon Appétit

    Fazit: Also zwei Stunden kochen lassen, halte ich für absolut überflüssig, alternativ kann man auch etwas weniger Brühe hinzu geben. Aber geschmacklich war es eine Wucht, auch wenn ich große Mengen Tortilla-Chips dazu essen musste, da ich es mit dem Chili mal wieder etwas übertrieben habe, weil ich auf einen Rat gehört habe, dass diese Sorte nicht so scharf sei. Beim nächsten Mal würde ich noch etwas mehr Gemüse hinzu schnibbeln, also auf jeden Fall Zucchini, Paprika und Mais.

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