Schwarz-weiß mit Haube

Weil die Apfeltarte als Geburtstagskuchen für meinen Freund Ende letzten Monats nicht gereicht hat, haben wir uns noch für einen weiteren Kuchen entschieden. Ein fester Kuchen sollte es sein und mit der Vorgabe habe ich mich dann durch meine Zeitungen und Kochbücher gewühlt mit dem Ergebnis, dass wir uns für einen Mokka-Kuchen aus der Zeitung Deli (hier der Link zur Seite und zum Rezept) entschieden haben und ihn mit einer Baiserhaube von einem Rezept aus einem anderen Buch versehen haben (Baiser-Haube aus dem Buch „Mmmm… Backen – 100 unwiderstehliche Rezepte“ aber auf die Haube komme ich später noch einmal zu sprechen).

Mokka-Marmorkuchen Kaffeetisch

Ihr braucht:

  • 4 Eier
  • 200g weiche Butter
  • 200g Zucker
  • Salz
  • 200g Mehl
  • 1 TL Backpulver
  •  2 Msp. Zimtpulver
  • 2 EL Espressopulver (Instant)
  • 2 EL Kakao
  • Außerdem: Butter und Mehl für die Backform

Für die Baiser-Haube:

  • 3 Eiweiß
  • 1Feinstzucker
  • 1 1/2 TL Instantkaffee, aufgelöst in 1 1/2 EL heißem Wasser

Und so wird´s gemacht:

Für den Teig trennt ihr zuerst die zwei Eier. Das Eigelb kommt „direkt“ in den Teig, das Eiweiß schlagt ihr später steif. Aber der Reihe nach 😉 Begonnen wird mit einer Zucker-Butter-Masse. Dafür die Butter, 150g des Zuckers und eine Prise Salz circa 10 Minuten cremig-weiß rühren. Dann nach und nach die zwei Eigelbe und die zwei ganzen Eier in den Teig geben und unterrühren. Das Mehl und das Backpulver zusammenmischen und nach und nach unter die Zucker-Butter-Masse mischen. Jetzt das Eiweiß mit etwas Salz steif schlagen. Dabei langsam 50g Zucker hineinrieseln lassen. Das Eiweiß vorsichtig unterheben und im Anschluss daran den Teig in zwei Hälften teilen. Die eine Hälfte ist dann fertig, unter die andere Hälfte mischt ihr den Kakao, das Espressopulver und den Zimt. Jetzt fettet ihr eine Kastenform (25cm) ein und bestäubt sie mit etwas Mehl. Danach schichtet ihr abwechselnd den Teig in die Form.

Jetzt könnt ihr euch entscheiden, ob ihr mit einer Gabel spiralförmig durch den Teig geht, oder ob ihr den Teig einfach geschichtet lasst. Dann kann der Kuchen auch schon in den Ofen, bei 170°C (Umluft 160°C) auf der mittleren Schiene, für circa 1 Stunde. Wenn der Kuchen fertig ist lasst ihn etwa 10 Minuten ruhen, stürzt ihn auf ein Kuchengitter und lasst ihn dort dann abkühlen.

Wenn ihr eine Baiser-Haube haben möchtet dann macht ihr das wie folgt: (Ich muss aber dazu sagen, dass es bei mir nicht so wirklich funktioniert hat – also die Masse ist nicht wirklich fest geworden. Das war sehr bedauerlich, so sollte es aber in der Theorie gehen – nach dem oben genannten Buch.)

Für das Baiser braucht ihr eine saubere Schüssel – damit das Eiweiß auch wirklich richtig steif werden kann. Wenn ihr das Eiweiß mit etwas Salz halbwegs steif geschlagen habt dann rührt ihr den Zucker unter und schlagt es im Anschluss vollkommen steif. Habt ihr das getan, könnt ihr den Espresso unterrühren und die Masse mit einem Palettmesser auf den Kuchen verteilen. Die Masse müsst ihr nun entweder mit einem Küchengasbrenner oder dem vorgeheizten Grill des Backofens für 2-3 Minuten bräunenDas hatte bei mir zur Folge, dass die Masse nur obenauf fest geworden ist und darunter noch cremig weich war. Auch wenn ich den Kuchen schon einige Zeit länger im Ofen gelassen habe… mhmm, ich werde das noch mal ausprobieren müssen. Vielleicht habt ihr ja ein paar Ideen?

Bon Appétit
Mokka-Kuchen mit Herzen

Alternativen:
Ich habe den Kuchen, weil er so lecker war, direkt auch noch einmal gebacken um ihn nach meinem Geburtstag zur Arbeit mitzunehmen. Beim zweiten Kuchen habe ich dann zwischen die Schichten noch zerkleinerte Cashew-Kerne gegeben, dass war super lecker. Und weil ich von der Baiser-Masse nicht so begeistert war, also nach der Pleite beim ersten Kuchen, habe ich mich für einen Zuckerguss mit Espresso entschieden und dazu bunte Zuckerherzen. Achso und beim zweiten Mal habe ich einen Teil des Zuckers durch Stevia-Pulver ersetzt. Weil ich das Mischverhältnis noch nicht so richtig raus habe war der Kuchen etwas weniger süß, aber das war absolut nicht tragisch. Wer keine Nüsse mag, der könnte sich auch für Schokostückchen entscheiden oder vielleicht Rumrosinen?!
Fazit:
Der Kuchen ist relativ einfach gemacht und das Ergebnis ist bei beiden Malen sehr, sehr lecker gewesen. Ich finde ihn ganz und gar empfehlenswert :-)

Comments (6)

  1. Nicole 18. November 2012
    • Veggiekochwelt 18. November 2012
  2. Nicole 18. November 2012
  3. Ines Klotzsche 30. Januar 2013
    • Veggiekochwelt 4. Februar 2013

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