Frische Freitag – Süßes Herbstbrot mit Kürbis

An meinem Geburtstag habe ich die Familie zum Frühstücken zu uns eingeladen. Brötchen sind natürlich immer sehr lecker, aber ich habe in der Deli (Nr.1 | 2012) das Rezept zu diesem Kürbisbrot entdeckt und wollte es unbedingt ausprobieren. Es ist sowohl bei der Familie als auch bei unseren Freunden die abends noch zu einem Film bei uns waren sehr gut angekommen.

Kürbisbrot Kürbisbrot

Achso ein kurzes Wort zu den Bildern, leider sind sie nicht der Renner weil eine meiner Lampen an meinem Herd, wo ich die Bilder immer mache genau in dem Moment kaputt gegangen ist :-( daher gab es einige Schwierigkeiten mit dem Licht.

Ihr braucht:

  • 350g Kürbis (das Rezept sieht einen Butternusskürbis vor, ich habe leider keinen bekommen und mich daher mal wieder für einen Hokkaido entschieden, das war allerdings auch der einzige den ich an dem Tag bekommen konnte – also nicht das ihr glaubt das ich keine anderen versuchen möchte :-) also in diesem Fall war es wirklich anders geplant)

  • 80g weiche Butter
  • 500g Mehl (ich habe mich für ein Dinkel-Vollkornmehl entschieden, dadurch war es leider nicht so schön orange sondern eher grau :-( aber das ist ja nicht das wichtigste oder?)

  • 1 Pk. Trockenhefe (halber Würfel frische Hefe)
  • 90g Zucker (ich habe mich für 50g entschieden, weil ich mich zwar ans Rezept halten wollte aber 90g mir bei einem Brot doch recht viel schien. Im Nachhinein muss ich aber sagen, dass ich es immer noch viel zu süß fand. Es war super lecker keine Frage aber durch den Zucker mehr wie ein Kuchen oder Stuten, dann wären auch die 90g okay gewesen, aber wenn ich ein Brot essen möchte, dann muss da definitiv kein Zucker rein, oder wenn nur ein kleines bisschen – das sollte man zumindest bedenken bevor man den Zucker zum Teig hinzugibt.)

  • 1 gestrichener Tl Salz
  • 1 Ei
  • 1 El Milch zum Bestreichen den Brotes
  • 1 EL Kürbiskerne für auf das Brot (wenn ihr mögt könnt ihr aber natürlich auch noch welche mit in den Teig kneten.)

Und so wird´s gemacht:

Zuerst muss der Kürbis geteilt, geschält und die Kerne entfernt werden (der Hokkaido muss allerdings nicht geschält werden, sondern nur gewaschen und entkernt). Das Fruchtfleisch (300g, der Rest geht beim Schälen und Entkernen verloren) würfelt ihr und kocht es bei mittlerer Hitze mit 2-3 EL Wasser circa 15 Minuten weich. Ihr solltet bei so wenig Wasser ab und an in den Topf schauen, dass der Kürbis nicht anbackt. Ich habe nach einer Weile etwas Wasser nachgeben müssen weil sonst hätte ich mir den Topf angebrannt.

Ist der Kürbis weich, könnt ihr ihn in einem hohen Gefäß mit einem Schneidstab fein pürieren, 75g Butter untermischen und lauwarm werden lassen – ich muss sagen, dass der Kürbis fast nicht im Brot gelandet wäre, weil er so als Püree unglaublich köstlich war! In einer Schale mischt ihr die Hefe, den Zucker und das Salz. Mit einem Knethaken könnt ihr dann das Ei und die Kürbis-Butter-Mischung einarbeiten bis ihr einen geschmeidigen Teig habt. Danach noch einmal gut mit den Händen durchkneten und 30 Minuten abgedeckt gehen lassen.

Hier muss ich zu sagen, dass mein Teig eher etwas bröckelig war und nicht sehr geschmeidig wie sonst meine Hefeteige werden. Aber ich kann mir vorstellen, dass es etwas mit dem Kürbis zu tun hatte. Also für den Fall, dass es bei euch auch so sein sollte – das Brot ist bei uns trotzdem super geworden. Nach der „Gehzeit“ solltet ihr den Teig leicht einmehlen und dann in eine eingefettete Kastenform (25cm) geben. Damit der Teig nicht aufplatzt, schneidet ihr das Brot am besten mit einem scharfen Messer etwa 1cm tief ein, so kann es schön aufgehen. Zum Schluss bestreicht ihr das Brot mit etwas Milch und streut einige Kürbiskerne darüber. Dann ab mit dem Brot in den Ofen – am besten im unteren Drittel – für 45-50 Minuten. In den letzten 10 Minuten könnt ihr Alufolie über das Brot legen, dann wird es nicht zu dunkel. Ist das Brot fertig lasst es noch in der Form etwas abkühlen und danach auf einem Kuchengitter ganz erkalten.

Bon Appétit

Fazit: Ein wirklich leckeres Brot, aber eher ein „Kuchen“, dennoch so lecker, dass ich es definitiv wieder machen werde!

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