Frische Freitag – Kräcker

Veganes Rezept

Überraschend schnell ging dann doch schon wieder eine Woche um und ich bin zu nicht sehr viel gekommen. Aber die letzte Woche angekündigte Smoothie-Party war ganz wunderbar – danke meine lieben Mädels! – und ist schon zu Teilen nachbereitet worden. Aber weil ich mich hier nicht zwei Wochen hintereinander mit Smoothies beschäftigen möchte gibt es heute etwas anderes leckeres, was es auf der Party auch zu knabbern gab, aber da es der erste Versuch war, ist es leider nicht ganz so gut gelungen. Daher habe ich mich gestern ein weiteres Mal an das Rezept herangewagt und mit ein paar kleineren Abweichungen erneut das Dörrgerät angeschaltet. Kräcker-Versuch Nummer 1 hat unglaublich lange gedauert und am Ende waren sie leider immer noch nicht wirklich trocken. Ich habe danach erst einmal eine Fehleranalyse gemacht und festgestellt, dass 1. die Temperatur zu gering war und 2. die Kräcker zu dick. Also sie waren nicht wirklich schlecht, nur einige auch nach 12 Stunden immer noch nicht wirklich trocken.

Gestern habe ich genau diese Punkte beachtet und *tatatada* es hat funktioniert.

herzhafte Kräcker

Ich habe die Kräcker mit dem Sedona Dörrgerät „getrocknet“. Dies muss man natürlich nicht haben – wenn man sie schön dünn macht kann man sie auch genauso im Backofen trocknen. Jedoch muss dabei beachtet werden, dass ihr regelmäßig die Tür öffnet so dass die Feuchtigkeit austreten kann. Bei meinem ist es so, dass er schon Schwierigkeiten mit der Feuchtigkeit bekommt wenn ich Kartoffeln mache und immer wenn ich es vergesse, habe ich im Anschluss eine kleine Pfütze. Also entweder ein Handtuch in den Türspalt legen oder regelmäßig kurz die Tür aufmachen. Das Rezept ist ursprünglich aus der Anleitung des Gerätes. Ich habe es aber etwas verändert – hingehend der Gewürze und Körner.

Ihr braucht für etwa 3-4 Bleche

  • Jeweils eine halbe Tasse Hanfsamen, Leinsamen, Buchweizen, Sonnenblumenkerne, Kürbiskerne (ebenfalls lecker schmecken Sesam, Mohn und alle anderen Kerne)
  • 1 Möhre
  • 1 Paprika
  • 1 Tomate
  • einige Zweige frischen Thymian oder Basilikum (ich habe mich für Thymian entscheiden, weil er mich so köstlich angeduftet hat 😉   )
  • Gewürze: Salz (am besten grobes), Pfeffer, Bruschettagewürz

herzhafte Kräcker

Und so wird´s gemacht:

Ihr gebt die Samen zusammen in eine große Schale und lasst sie am besten über Nacht etwa 8-10 Stunden einweichen. Im Anschluss spült ihr sie einmal gut ab und gebt sie zurück in die Schale. Im nächsten Schritt wascht ihr das Gemüse und die Kräuter und zerkleinert sie grob. Da müsst ihr etwas aufpassen wenn ihr es mit einer Küchenmaschine macht – denn das Gemüse wird sonst sehr schnell zu flüssig. Dann alles zusammengeben, vermengen und würzen. Noch einmal umrühren und dann geht es darum, die Kräcker in Form zu bringen.

Hier ist es jetzt euch überlassen ob ihr lieber auch Herzen haben möchtet oder Kreise oder Rauten. Rauten oder Quadrate gehen wohl am schnellsten. Dafür gebt ihr den „Teig“ auf das Blech und rollt ihn recht dünn aus und gebt sie dann in den Backofen oder das Dörrgerät. Im Anschluss könnt ihr sie dann mit einem großen Messer in Form schneiden. Alle anderen haben nun noch einiges an Arbeit vor sich. Denn der Teig sollte in ein Förmchen gegeben werde und dann festgedrückt werden. Bei normaler Förmchengröße reicht ein gut gefüllter Teelöffel. Und das wiederholt ihr dann solange bis der Teig aufgebraucht ist. Ich habe mich zum Verschenken für Herzen entschieden und damit dann 3 ½ Bleche gefüllt.

Diese kommen nun in den Dörrautomat. Dort gibt es einen wunderbaren Vorteil; bei bis zu 4 Blechen kann man das Gerät halbieren und nur die Hälfte heizen und verwenden. Das ist stromsparend was ich sehr gut finde wenn man bedenkt, dass es nun viele Stunden laufen muss. Eingestellt habe ich es auf 65°C und 5 Stunden. Nach dieser Zeit werden die Kräcker umgedreht und müssen weitere 5 Stunden trocknen. (Die Trockenzeiten können variieren – daher immer probieren und gegebenfalls lieber noch weitere 1-2 Stunden pro Seite trocknen lassen.)

Danach entweder direkt aufessen oder möglichst luftdicht verschlossen aufbewahren. Wenn ihr dies lest bin ich schon weg, denn ich werde dieses Wochenende die wunderbare Luft der Pfalz genießen. Ich wünsche euch ein wunderschönes Wochenende!

Bon Appétit

One Response

  1. chris 14. Februar 2013

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