Selbstgemachte Lasagneplatten

Einen schönen guten Abend,

gerade bin ich fleißig am backen und in der Wartezeit habe ich endlich etwas Zeit, euch mal wieder ein Rezept abzutippen. Ich habe mich jetzt schon das ein oder andere Mal an selbstgemachten Nudeln versucht, aber bis jetzt noch nicht das richtige Rezept gefunden, bzw. es noch nicht so hinbekommen, dass es sich gelohnt hätte euch davon groß zu berichten. Sonntag habe ich aber meine erste Lasagne gemacht und auch den Teig für die Platten direkt selbstgemacht, nach einem Rezept einer Freundin und das hat auch ganz wunderbar funktioniert. An normalen Bandnudeln muss ich mich noch mal weiter versuchen :-)

Selbstgemachte Lasgneplatten I
Das Bild ist nachträglich hinzugefügt, nur optisch etwas hübscher als meine früheren Fotokünste 😀

Und so wird´s gemacht:

Lasagneplatten für 4 Personen

500g Mehl
4 Eier
4-6 Esslöffel Wasser
1 Teelöffel Salz
Gemüselasagne

Für die Lasagneplatten könnt ihr das Mehl mit dem Wasser und dem Salz vermengen. Erst danach solltet ihr die Eier nach und nach hineingeben und untermengen. Wenn ihr einen schönen Teig habt, könnt ihr diesen in mehrere Stücke teilen und wer jetzt eine Nudelmaschine zur Hand hat ist ganz klar im Vorteil =) ansonsten heißt es mit dem Nudelholz die Teile dünnstmöglich auszurollen. Mit der Nudelmaschine geht das dann natürlich ein wenig einfacher. Wenn ihr den Teig ausgerollt habt könnt ihr ihn in Form schneiden und auf einem Tuch trocknen lassen oder alternativ direkt zur Lasagne weiter verarbeiten.

Wir haben uns ganz klassisch für eine pikante Tomatensauce entschieden aus passierten Tomaten, einem Schuss Sahne und pikanten Gewürzen (Salz, Pfeffer, Paprika, Chili, etwas Curry…). Als Gemüse habe ich mich für Paprika, Zwiebelchen, Erbsen und Mais entschieden, dies musste natürlich in mundgerechte Stücke geschnitten werden. Aber hier ist ja jeder in seiner Wahl vollkommen frei :-)

Gebacken werden sollte die Lasagne dann in einer Auflaufform. Diese würde ich euch empfehlen etwas einzufetten, so könnt ihr sie später besser aus der Form bekommen. Nach dem Einfetten kommt etwas Sauce in die Form und darauf dann die erste Lage an Platten. Darüber könnt ihr dann wieder Sauce und Gemüse verteilen. Hier ein kleiner Rat am Rande; die Platten müssen nicht wie bei fertig gekauften vollständig mit Sauce bedeckt sein, denn sie müssen kein Wasser aufnehmen um weich zu werden. Daher könnt ihr hier ruhig etwas sparsamer sein. Über die erste Lage Gemüse kommt dann die nächste Platte Nudelteig, dann wieder Sauce und Gemüse und so weiter bis alles verteilt ist. Am Schluss könnt ihr noch ein wenig Käse überstreuen und die Form in den Backofen geben. Ich würde sagen etwa 30-40 Minuten bei 200°C. Beim Anrichten noch ein paar frische Kräuter obenauf geben und dann bleibt mir nur noch zu sagen:

Bon Appétit

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