Versuchsküche

Bis jetzt hatte ich mit dem Soyabella nur die Programme „Mill“ und „Paste“ ausgetestet. Mit „Mill“ habe ich Mandelmilch, Pesto und Smoothies gemacht und mit dem „Paste“-Programm verschiedene Suppen. Das dritte habe ich aber immer wieder vor mir her geschoben. Eigentlich gab es keinen Grund hierzu, aber Sojamilch hat mir gekauft immer nicht so zugesagt und so hatte ich es immer wieder herausgezögert, mich selbst an der Herstellung zu versuchen. Gestern aber nun war ich in Versuchslaune und habe das Experiment zwar nicht mit Sojabohnen, aber mit Haferflocken gewagt. Da ich meine Anleitung, in der auch Rezepte enthalten sind, verlegt habe, war ich im Internet auf verschiedenen Blogs unterwegs auf der Suche nach einem Rezept und nachdem ich das ein oder andere zu der Hafermilch gelesen hatte, waren meine Ergebnisse nicht sehr überraschend. Aber dazu komme ich dann im Folgenden.

Jetzt erst mal viel Spaß beim Lesen 😉

für 1 Liter Hafermilch braucht ihr:

  • 1 Liter Wasser
  • 50g grobe Haferflocken; nicht eingeweicht
  • eine Prise Salz und etwas Agavendicksaft im Anschluss zum Verfeinern
  • Als Sieb habe ich für beide Versuche das feine verwendet.

So war für beide Tests die Ausgangssituation dieselbe

Versuchsbeschreibung

kalte Hafermilch

Beim ersten Versuch habe ich die für mich altbewährte Variante gewählt und die Haferflocken in das Sieb gegeben und auf den Soyabella-Kopf geschraubt. Nun kam noch das Wasser in den Behälter (bis zur Markierung) und ich habe 3x auf „Mill“ gedrückt.

Das Ergebnis war eine homogene, leicht beige Milch mit einem dezenten und sehr angenehmen Geschmack. Dadurch, dass ich Haferflocken verwendet habe, war das Mahlen an sich nicht so erschreckend laut, was ich sehr angenehm fand, denn dabei habe ich mich sonst jedes Mal – auch wenn ich wusste was kommt – erschreckt. Ich habe aus der Milch dann noch einen kalten Kakao gemacht und empfand es als leckere Variation zur Kuhmilch. Meinem Freund hat die Hafermilch pur auch gut geschmeckt, als Kakao gefiel es ihm jedoch nicht. Also auch hier absolute Geschmacksfrage.

warme Hafermilch

kalte HafermilchDann kam Versuch Nr. 2 und im Nachhinein war ich sehr froh, dass ich zuerst die kalte Hafermilch gemacht hatte. Aber erst einmal dazu wie ich vorgegangen bin: hier ist der „Aufbau“ dem der kalten Hafermilch gleich. Das heißt die Flocken in das Sieb, festschrauben und Wasser einfüllen, und nun der Unterschied; hier wird nicht auf „Mill“ sondern auf „Milk“ gedrückt. Hat man dies gemacht, läuft ein Programm ab welches in etwa 15 Minuten dauert. In der Zeit wird das Wasser erhitzt und die Flocken mehrmals gemahlen. Das Ende des Programms verkündet ein Piepsen des Gerätes.

Die Durchführung ist wirklich sehr einfach, das ist auch das was ich am Soyabella so liebe, alles ist einfach schnell und unkompliziert durchzuführen. Aber jetzt kommen wir zum Ergebnis und das fällt nicht so günstig aus. Also die Milch ist nach dem Erhitzen erst nur ein wenig geelig, was ich zuerst nicht so schlimm fand, jedoch mit dem Erkalten wurde sie dann recht schleimig. Mir stellte sich nun die Frage was kann ich jetzt damit machen?! Und das einzige was mir dann – neben dem bisschen das in meinem Müsli gelandet ist – einfiel, war der Abguss, denn das wollten wir beide nicht aufessen, da es uns auch geschmacklich nicht überzeugen konnte.

warme HafermilchVon der kalten Hafermilch bin ich sehr angetan und freue mich gleich noch die übrig gebliebenen Reste zu trinken – bzw. mit Müsli zu essen. Die warme Milch jedoch ist nicht nach meinem Geschmack geworden und wird so sicher nicht erneut bei mir in der Küche gemacht werden. Ein mir denkbarer Einsatz wäre, in geringen Mengen, zum Andicken von Saucen oder ähnlichem. Ob sich dafür das Herstellen jedoch lohnt ist fraglich. Wenn ich noch mal ein anderes Rezept finde werde ich es aber auf jeden Fall noch einmal versuchen, aber so lange bleibe ich bei der kalten, denn diese war wirklich köstlich!

One Response

  1. Eva Jörhs 13. Januar 2015

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