Lime-Cup-Cake

Am letzten Sonntag habe ich spontan noch Lust bekommen zu backen. Aber wie das immer so ist, wenn man spontan etwas macht – zumindest ist es bei mir immer so – ist nicht genügend von allem im Haus. Also musste diesmal wieder improvisiert werden. Die Muffins sind super gut geworden und fast als Grundrezept zu sehen, also für jeden anderen Cup-Cake wieder zu verwenden, mit dann gegebenenfalls kleineren Abänderungen. Für das Topic fehlten mir dann etwas die Zutaten, daher ist es noch nicht so richtig gut geworden aber trotzdem lecker.

Lime-Cup-Cake

für 9 Stück braucht ihr:

Für den Teig braucht ihr:

  • 75g Butter
  • 115g Zucker
  • 1 Ei
  • 225g Mehl mit Backpulver gemischt (bei der Menge Mehl würde ich, anders als dieses Mal, ein halbes Päckchen nehmen)
  • 83ml Milch
  • 1 Teelöffel abgeriebene Limetten-Schale

bei der Rezeptur für das Topic habe ich improvisiert und daher folgt es erst bei der Zubereitung.
Lime-Cup-Cake

Und so wird´s gemacht:

1. „Muffins“zubereiten

2. Topic

„Muffins“ zubereiten

Zuerst solltet ihr natürlich wieder den Backofen vorheizen auf 160°C. In die kleinen Formen kommen dann die Förmchen – wobei ich im Nachhinein, bei der Teigmenge doch lieber die richtige Muffin-Form genommen hätte.

In einer großen Schale fügt ihr die Butter und den Zucker zusammen und verquierlt diese zu einer schaumigen Mischung. Sieht das schon mal gut aus, könnt ihr das Ei hinzugeben und rührt auch dieses unter.

 

Da ich das Rezept aus einem englischen Buch habe und ich etwas Schwierigkeiten mit der Umrechnung der Größen hatte, habe ich etwas arg viel Backpulver unter das Mehl gemischt. Die richtige Menge wäre laut der Verpackung 1 Päckchen pro 500g Mehl – also wäre für das Rezept etwas weniger als ein halbes Päckchen die richtige Menge. Das heißt jetzt folgendes; erst das Mehl mit dem Backpulver mischen und dann dieses abwechselnd mit der Milch zu der Butter geben und untermischen. Das ist das Grundrezept; wer mag kann nun noch Vanille oder Zitronenschale oder, oder, oder hinzugeben. Den Teig gebt ihr nun in die Formen. Da ich keine kleinen Formen hatte musste ich die kleinsten nehmen die ich hatte. Aber auch die waren zu groß, daher habe ich den Teig in eine Sahnespritze gegeben und so den Teig in die Formen gespritzt. Hat ganz gut funktioniert, denn die Sauerei, die entstanden ist, ist außerhalb der Formen passiert, weil der Teig natürlich nicht so gerne in die Spritze wollte^^. Ist der Teig verteilt kann die Form für etwa 10 – 15 Minuten in den Backofen. Im Anschluss raus aus dem Ofen und dann zum Abkühlen auf ein Gitter.

Topic

Nach einiger Abkühlzeit könnt ihr das Topic herstellen: Meine Entscheidung zum Backen kam wie erwähnt sehr spontan und so waren kaum ausreichend Zutaten zuhause. So musste ich stark improvisieren. Es hat im Endeffekt auch ganz gut geklappt, hätte aber besser werden können.

Dafür habe ich verwendet:

  • 30g Butter (welche noch übrig war)
  • 120g Puderzucker
  • 80-100ml Sahne (bzw. wir haben heute Cremefine genommen – das war etwas kalorienfreundlicher)
  • 1 Pkt Vanillezucker
  • 1Pkt Sahnesteif
  • + Lebensmittelfarbe wenn ihr eine farbige Creme haben wollt!
  • Spritzer Limettensaft

Es war eine frei zusammengestückelte Mischung, daher sind die Angaben eher relativ und sollten vorsichtig getestet werden. Am Ende solltet ihr eine cremige Mischung haben – welche nicht zu flüssig ist, denn sie soll ja auf die „Muffins“ verteilt werden. (Nach einiger Zeit im Kühlschrank, also auf den Küchlein, war ich jedoch auch sehr überrascht, dass die Creme außen etwas fest geworden ist. Da sie zuvor etwas sehr dünnflüssig war, wurde ich davon positiv überrascht.)

Und so wird´s gemacht:

Das ist ganz einfach; also einfach alles zusammen geben und mit dem Handrührer vermischen. Wenn ihr die Creme farbig haben wollt, könnt ihr jetzt noch eine Lebensmittelfarbe mit hineingeben. Mit den Farben solltet ihr euch vorsichtig herantasten, damit es nicht zu intensiv wird. Wir haben uns für Grün entschieden aufgrund der Limette, welche sowohl in dem Teig als auch der Creme enthalten ist.

Ist sie fertig, könnt ihr sie ebenfalls in die Sahnespritze füllen und dann auf den „Muffins“ verteilen. Zum Schluss könnt ihr noch Dekor darüber streuen, wie Zuckerherzen oder Kugeln etc.. Wir haben dann direkt im Anschluss den ersten verzehrt, dies solltet ihr aber nicht unbedingt tun, denn später wird die Creme im Kühlschrank ja fest und lässt sich dann auch besser essen. Also lieber die Cup-Cakes in den Kühlschrank und nach, sagen wir, etwa einer Stunde erst verzehren 😉

Bon Appétit

About Samira Vorhaus

Ich liebe es, mich in meiner Küche kulinarisch auszutoben und euch an dieser Stelle die schönsten Rezepte und Gerichte zu präsentieren. Über Feedback jedweder Art freue ich mich immer sehr! Mehr zu mir findet ihr hier.

2 comments on “Lime-Cup-Cake

  1. Was mich immer wieder wundert, auch in Blogs wie diesem, dass einerseits das gesunde, und auch von bestimmten Ansichten geleitete Leben propagiert wird, dann aber voll die Lebensmittelchemie in Form von bunten Perlen und bunten Cremes aller Colouer bedenkenlos eingesetzt werden.
    Kann mir das jemand erklären?

    1. Ich muss gestehen, dass ich nicht wüsste irgendeine Lebenseinstellung zu propagieren. Natürlich ist mir eine richtige und gesunde Ernährung wichtig, aber um Farbe aus Pflanzen zu extrahieren fehlt mir leider die Zeit, sonst würde ich das vermutlich tun, aber so lange bis ich diese Zeit habe, werde ich mit dem vorlieb nehmen was es zu kaufen gibt. Und ich glaube, wenn ich mal etwas mit bunten Perlen oder eine Creme mit veränderter Farbe zu mir nehme, wird das weder meine Gesundheit beeinträchtigen noch meine "Prinzipien" verletzen, sondern einfach nur köstlich sein.

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