Gib deinen Senf dazu!

Vor kurzem hat Alice im kulinarischen Wunderland dazu aufgefordert: „gib deinen Senf dazu“, einerseits zum Anlass, die Tastybox bekannter zu machen und andererseits, um eine zu verlosen.

Bei der Tastybox handelt es sich um ein Produkt der Firma foodiesquare, welche diese jeden Monat zu einem anderen Thema mit regionalen Produkten packt, um damit kleinere Firmen bekannt zu machen, aber auch, um neue Rezeptideen zu verbreiten. Es gibt die Boxen in verschiedenen Größen und sie enthalten alles, was für eine Mahlzeit für die Personenanzahl benötigt wird, ein Rezept liegt ebenfalls bei.

Es ist ein sehr interessantes und zu förderndes Projekt, jedoch mit dem Nachteil (zumindest für mich), dass es nur eine Variante gibt und die ist in der Regel, soweit ich das bis jetzt überblickt habe, nicht vegetarisch. Aber nichtsdestotrotz möchte ich der Box eine Chance geben und mache so bei dem Gewinnspiel mit, denn mein Liebster freut sich sehr, wenn es auch mal etwas mit Fleisch gibt^^, auch wenn er es selbst machen muss!

Senf ist schon eine ganz spezielle Zutat und über ganz viele Jahre habe ich sie gar nicht leiden können. Mittlerweile, mit einigen Jahren mehr auf dem „Buckel“, lässt sich die Zutat doch immer öfter einsetzen. Zuhause gab es ab und an eine Senf-Sauce zu Kartoffeln, aber ich muss gestehen, die habe ich noch nie gemacht. Was ich aber mit Senf immer wieder gerne mache sind Salatsaucen und auf Veggie-Hot-Dogs ist er unersetzlich.

Für den Hot-Dog braucht ihr:

  • Vegetarische Knack-Würstchen (ich habe meine im Reformhaus erstanden)
  • Gewürzgurken
  • Röstzwiebeln
  • Senf
  • Ketchup

Für das Salatdressing braucht ihr:

  • Senf
  • Honig oder Agavendicksaft
  • Gewürze: (mehr zu Gewürzen findet ihr im Gewürzlexikon)
    Salz, Pfeffer, Chili
  • Weißwein-Essig
  • Olivenöl
  • Und Salat: ob ihr wie ich einen Mais-Salat mit Paprika und Tomaten macht oder einen klassischen aus einem Salatkopf und Gurke, Tomate etc. ist dabei euch überlassen. Und ebenso die Mengenangaben bleiben heute offen, da sie je nach Menge variieren und es dabei sehr schwer ist, genau zu sagen wie viel von was verwendet werden sollte.

Und so wird´s gemacht:

Die Würstchen solltet ihr in etwas Wasser erhitzen und sobald sie warm sind könnt ihr sie „weiterverarbeiten“.
Ich muss an dieser Stelle sagen viele mögen bei vegetarischen Würstchen sagen: „Neeee da ess ich lieber die normalen.“ Aber da kann ich nur entgegnen: „versucht es wirklich mal, denn der Unterschied ist laut meinem Freund nicht wirklich zu schmecken und sie sind sogar leckerer.“ So dass es bei uns wenn ab jetzt einzig vegetarische gibt.

Weiterverarbeiten heißt an dieser Stelle: die Hot-Dog-Brötchen auf dem Toaster oder im Backofen erhitzen und im Anschluss daran vorsichtig aufschneiden. Belegt werden können sie dann nach euren Wünschen. Wir sind hier ganz klassisch geblieben mit Röstzwiebeln und Gewürzgurken. Also diese zu dem Würstchen auf das Brötchen und noch etwas Senf, Ketchup und wer mag auch noch Remoulade hinzu.

Und schon ist er fertig, der köstliche vegetarische Hot-Dog!

Vegetarischer Hot-Dog

Und so wird´s gemacht:

Honig-Senf-Dressing

Das Salatdressing ist genauso schnell zubereitet wie die Hot-Dogs; Hierzu gebt ihr etwas Honig (alternativ Agavendicksaft) in eine Schale und gebt das Öl und etwas weniger Essig darüber, dazu kommen dann noch die Gewürze und zum Schluss etwas Senf, denn durch diesen kann das Dressing zu einer homogenen Mischung werden, der Senf arbeitet sozusagen als Emulgator.

Jetzt noch alles verrühren und testen. Wenn die Mischung gut schmeckt, dann kann sie über den Salat gegeben werden.

Sind sowohl der Salat fertig als auch die Hot-Dogs, dann kann angerichtet und das Essen genossen werden.

Salat
Bon Appétit

Comments (2)

  1. Alice 23. Oktober 2011
    • vegiekochen 23. Oktober 2011

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