Die Kochwelt nimmt ab (III)

Und schon wieder ist eine Woche um aber heut früh habe ich mich nicht auf die Waage getraut. Dementsprechend kann ich euch heute von keinem Erfolgen oder Misserfolgen berichten. Warum ich mich nicht getraut habe, hat den Hintergrund, dass ich mich nicht darüber ärgern wollte, dass sich am Gewicht nichts verändert hat und davon gehe ich leider aus, obwohl ich wirklich viel weniger gegessen habe in der letzten Woche. Das heißt es gab zum Frühstück ein Brot oder etwas Joghurt mit Müsli und dann mittags und abends noch eine Kleinigkeit, zudem so gut wie keine Süßigkeiten. Aber zu der verringerten Nahrungsaufnahme habe ich mich einfach viel zu wenig bewegt.

An üblichen Uni-Tagen laufe ich etwa 10.000 Schritte und damit habe ich, obwohl ich das nie gedacht habe, einen wirklich aktiven Lebensstil. Aber wenn es auf Klausuren zugeht und ich sonst keine Termine am Tag habe komme ich wohl vielleicht noch auf 1000 Schritte – vom Lerntisch zum Bad, zur Küchenzeile und zum Kühlschrank und wieder zurück. Na gut und dann kommen noch ein paar extra Schritte hinzu wenn der Kühlschrank leer ist, zum Einkaufen, also sagen wir dann mal 2000 Schritte.

Und was hat eine Bewegungsverringerung zur Folge? Na klar, einen verringerten Energiebedarf. Da ich nun jedoch vermute das sich der verringerte Energiebedarf mit der verringerten Nahrungszufuhr ausgleicht, drücke ich mich lieber vor der Waage.^^ Somit kommen wir zu einem Punkt, welcher bei einer Gewichtsreduktion absolut nicht fehlen darf und ohne den es viel schwerer funktioniert: die Bewegung! Es muss nicht zwingend Sport sein den man machen sollte, obwohl dies natürlich das beste wäre (ja, auch generell). Aber eine Erhöhung der gelaufenen Schritte um mindestens 3000 pro Tag – was etwa einer halben Stunde Laufen entspricht – wäre sehr zu empfehlen. Zudem sollten die allgemeinen Bewegungen im Alltag erhöht werden. Hierzu gehören zum Beispiel; die Treppe anstelle der Rolltreppe/Aufzug nehmen, öfter mal eine Strecke zu Fuß gehen oder mit dem Rad fahren… und im Büro nicht mit dem Stuhl zum Drucker rollen sondern aufstehen und hingehen etc. also alle Bequemlichkeiten die man sich sonst gönnt in Bewegung umsetzen. So erhöht man ganz von allein seine Schritte am Tag und so auch seinen Energieverbrauch sowie die Stoffwechselaktivität.

Tja, nur leider komme ich gerade nicht vom Schreibtisch weg…. aber vielleicht hilft es ja auch mit den Füßen zu wackeln ;-)

Eure Samira

About Samira Vorhaus

Ich liebe es, mich in meiner Küche kulinarisch auszutoben und euch an dieser Stelle die schönsten Rezepte und Gerichte zu präsentieren. Über Feedback jedweder Art freue ich mich immer sehr! Mehr zu mir findet ihr hier.

2 comments on “Die Kochwelt nimmt ab (III)

  1. Also ich habe nun in 15 Monaten über 20kg abgenommen und das hätte ich alles nicht geschafft ohne Sport. Sport und Bewegung sind das A und O. Sie machen das Abnehmen einfach so viel leichter, weil man sich essenstechnisch viel mehr gönnen kann. Man darf sich bloß nie fragen "Gehe ich heute zum Sport oder nicht?", sondern: Tasche packen und los gehts…

    1. Beeindruckend wie viel du abgenommen hast! Darf ich fragen was du für Sport machst? Du hast vollkommen recht die Frage: "mache ich heute Sport?" darf man sich nicht stellen. An dieser Konsequenz fehlt es mir wohl noch etwas. Ich habe immer das Gefühl keine Zeit zu finden, aber die muss ich mir wohl in Zukunft einfach nehmen.

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