Soyabella: Mandelmilch

Gestern ist mein Soyabella angekommen, die Freude war natürlich groß, vor allem weil ich gerade erst wieder zuhause war und den Postboten ergo beinahe verpasst hätte, was mich natürlich sehr geärgert hätte, denn die Post hat sonntags zu und montags bin ich immer erst so spät zuhause, dass ich es auch nicht hätte abholen können und wann kann man besser neue Dinge und Rezepte testen als an einem Samstag?!

Soyabella

Aber das Paket konnte ich ja annehmen und dann natürlich auch direkt auspacken. Wie ihr ja auch auf dem Bild sehen könnt, sieht das Gerät aus wie ein etwas größerer Wasserkocher, das ist insofern klasse, weil er nicht sehr viel Platz wegnimmt und wunderbar zu meinem Wasserkocher passt, nicht nur von der Form sondern auch vom Design. Jetzt sehen die beiden aus als wären sie verwandt!

Im Gesamten ist der Soyabella sehr gut verarbeitet und auch in der Handhabung sehr einfach. Es gibt lediglich drei Knöpfe für die verschiedenen Anwendungen.

1. Milkdiesen habe ich noch nicht verwendet und werde die Tage berichten was man mit ihm machen kann 😉

2. Millmit diesem kann man die Nuss- und Sojamilch erstellen.

3. Paste / Offzum Ausschalten eines Programms und zum Aktivieren des Suppenprogramms

Als Erstes habe ich mir dann direkt beim Einkaufen Mandeln geholt, um daraus Mandelmilch zu machen. Wie das funktioniert hat werde ich nun im Folgenden einmal beschreiben und vor allem davon schwärmen, denn es war nachher sehr! lecker!

Ihr braucht für in etwa einen Liter Milch:

  • Mandeln 1 Messbecher voll (etwa eine Hand voll)
  • Wasser 1 Liter
  • Honig 1-2 EL

Als Topics:

Vanille oder Kokossirup

Und so wird’s gemacht:

Am besten wäre es, wenn die Mandeln über Nacht eingeweicht würden, aber es geht auch mal ohne. Da ich nicht wusste wann der Paketbote kommt und ich sofort testen wollte musste es also ohne Vorbereitung funktionieren. Hat auch wunderbar geklappt 😉 ! Die Mandeln kamen nun in das feine Sieb und dieses wurde am Kopf des Gerätes mit dem Messer befestigt, d.h. eingerastet. Nun wurde in den Behälter bis zur Markierung Wasser gefüllt, das entsprach in etwa der Menge von einem Liter.

Nun musste nur noch der Kopf auf das Unterteil gesetzt werden und los ging es. Strom anschließen und auf Mill drücken. Das Mahlen der Nüsse machte einen ziemlichen Krach aber das war auch zu erwarten. Wenn das Mahlen von Nüssen leise ist, dann läuft vermutlich auch etwas sehr seltsam. Der Vorgang musste nun noch einige Male wiederholt werden, um eine schöne, feine und wohlschmeckende Milch zu bekommen.

Und das war es auch schon. Wer die Milch noch verfeinern möchte kann nun noch Agavendicksaft oder Honig oder etwas Zucker hinzugeben, um die Milch zu süßen. Andere Topics sind natürlich auch möglich – wir haben Kokossirup und Vanille mit hinein gegeben, was beides sehr lecker war! Es hat alles wirklich toll geschmeckt und die einfache und schnelle Handhabung hat mir sehr gut gefallen und richtig Spaß bereitet.

Der einzige Haken ist die etwas schwierige Reinigung. In den Sieben setzten sich kleine Stückchen (hier von den Mandeln) ab. Aber die sind mit dem mitgelieferten Bürstchen und fließendem Wasser wieder herauszubekommen. Es macht wirklich Spaß und die Möglichkeiten an Gerichten, welche damit zubereitet werden können, sind quasi grenzenlos! Ich kann es also schon jetzt nur weiter empfehlen!

Und ich freue mich schon auf viele weitere Tests, denn auch die Suppe die ich Ende des gestrigen Tages noch gemacht habe war einfach super! Aber das Rezept bekommt ihr an einem anderen Tag.

Ich wünsche einen schönen Sonntagabend!

Comments (2)

  1. Abba 15. Februar 2013
    • Veggiekochwelt 15. Februar 2013

Leave a Reply

%d Bloggern gefällt das: